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29c3 – Hamburg und die Hacker

29c3 – Hamburg und die Hacker

Saal14 Tage lang wurde das Congress Center Hamburg (CCH) vom Chaos Computer Club bespielt und in CCC umgetauft. Generell schienen die Leute mit dem CCH als Veranstaltungsort zufrieden zu sein. Das einzige Gemurre was ich hierzu hörte, war, dass es halt nicht mehr in Berlin sei. Allerdings war das BCC auch kein hinnehmbarer Zustand mehr und der Umzug in die kleinere Stadt führte dazu, dass alle auf dem Kongress mehr Platz hatten.

Am Vortag holte ich mir schon mein Bändchen, um dann am Eröffnungstag nicht lange in der Schlange zu stehen. Als ich dann gegen 10 Uhr zum Kongress ging, stellte ich fest, das ich einfach durchgehen konnte. Ab 11 Uhr wurde es voller und bald bildete sich eine lange Schlange, soweit ich das in der Twitter-Timeline mitbekam.

Alles in allem war es über die ganzen 4 Tage eine sehr gelungene Veranstaltung. Nur bei den sehr beliebten Vorträgen, wie Hacker-Jeopardy oder dem Fnord-Jahresrückblick (Links zu den Youtbube-Videos) wurde der Saal 1 mit seinen 3.000 Sitzplätzen an seine Grenzen getrieben. Und im Normalfall fanden in den anderen beiden Sälen zeitgleich zu Saal 1 andere interessante Vorträge statt.

Der einzige störende Faktor auf dem sonst sehr gemütlichen und gut strukturierten Kongress waren die Leute, die rote Karten für diskriminierendes Verhalten verteilten. Ich selbst finde auch, dass die Leute sich untereinander vernünftig verhalten sollten, jedoch viel mir an nicht auf, dass die Hacker sich besonders diskriminierend verhielten. Dass die Herangehensweise an das Thema demzufolge nicht sonderlich ernst genommen wurde, merkte ich daran, dass jemand mit einer Krone aus roten Karten an mir vorbei lief und woanders Space-Invader aus grünen Karten gebastelt wurden. Vielleicht wurden die Leute vor Ort auch einfach vom teilweise militanten Feminismus überrumpelt.

Einige der Vorträge, die ich nicht schaffte zu sehen, da ich essen war, noch schlief oder parallel in einem anderen Vortrag saß, werde nachgucken. Die Livestreams wurden überraschend schnell auf YouTube  (Link zum YouTube-Kanal) und dem FTP-Server (Link zum FTP-Server des CCC) zur Verfügung gestellt.

Überhaupt war alles total klasse durchorganisiert. Auch so Kleinigkeiten wie stabiles WLAN im kompletten Congress Center und saubere Toiletten über 4 Tage funktionierten einfach einwandfrei. Da haben die Engel-Helfer, Planer und Veranstalter einfach etwas ganz großes geleistet, und dem Jahr noch einen spitzenmäßigen Abschluss gegeben.

XL

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