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Wes Anderson // Mitten ins Herz

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Bill ‚fucking‘ Murray hat bisher in 7 der 8 Filme von Wes Anderson mitgespielt. Im aktuellen Grand Budapest Hotel, der fast ausschließlich in Görlitz gedreht wurde, ist er auch wieder dabei. Und auch sonst ist die Besetzung in Filmen unter der Regie von Wes Anderson toll. Was soll ich sagen: Seine Filme sind einfach wunderbar. Anderson nimmt sich in den Geschichten Zeit Details zu betrachten, die bei anderen Regisseuren unter oder einfach in Rauch aufgehen. Und er liebt ein gut eingestelltes Bild. Der aus Südkorea stammende Videokünstler kogonada hat sich dem mal angenommen und die Einfachheit herausgestellt.

Im aktuellen Grand Budapest Hotel (läuft gerade im Kino) hat Wes Anderson übrigens die einzelnen dargestellten Epochen in dem zur der Zeit üblichen Bildformat gedreht. Sollte sich das Bildformat während des  Film also ständig ädern, hat der Kinovorführer alles richtig gemacht.

Wenn ihr euch ein paar schöne und gut gemachte Filme anschauen wollt sind hier die von Wes Anderson mit Erscheinungsjahr aufgelistet:

Pieksen 4 Penunzen

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Der Blutspendedienst Hamburg macht noch bis Ende der Woche eine Neuspender-Aktion.

Während ich bei der Blutspende auf dem Dorf nur ein paar belegte Brötchen und Kaffe als Dank bekam, gibt’s beim BSD noch etwas Katsching obendrauf. Schmerzensgeld, wenn man so will. Geworben wird damit nicht. Ihr könnt euch aber sicher sein, dass sich davon das eine oder andere Stück Kuchen kaufen lässt. (mehr …)

Aufnahmsweise: 9. clubkinder Tagebuchlesung

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„In der Bravo stand letztens: Ich bin so fett und kriege so oder so keinen Freund. Könnt ihr mir bitte erklären wie Selbstbefriedigung geht?“ – Eva

Zum neunten Mal fand die Tagebuchlesung des clubkinder e. V. statt. Nach dem kleinen Saal des Haus 73 und dem Pop Up Store POPINEFFECT wurde auch der große Saal des Haus 73 zu klein für die Veranstaltung. Dieses Mal war der Veranstaltungsort das Grünspan. Die Fotos dazu hat Sebastian Mühlig geschossen. Zwei Stunden Programm wurden geboten und  die Spenden des Abends gehen an den Interkulturelle Schülerinnen Initiative e. V. aus Altona z.B. für Hausaufgabenhilfe, Lehrmittel und Bewerbungstrainings.

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Februar 2014 – 1 Sekunde pro Tag

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So langsam geht es mit dem Frühling los. Die Tage werden wärmer, aber die Nächte sind noch bannig kalt. Das vergisst der eine oder andere aber, wenn er bei sonnigem Wetter das Haus verlässt und plötzlich sind Husten und Schnupfen da. So auch bei mir. Da sind die paar Freunde, die nach Australien gefahren sind besser dran. Naja,  abwarten und Tee trinken.

So einfach, so gut.

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Schwups! Schon sind die Daten vom alten Gerät auf dem neuen Kasten. Alles worauf ich achten musste war, für den Threema-Account separat ein Backup zu machen. Dazu reichte es den generierten QR-Code auf dem alten Gerät auf dem neuen zu scannen.
Auf gute Zusammenarbeit!

Aufnahmsweise: Dragana im Freundlich und Kompetent

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Das erste Mal trafen wir uns bei ‚Tirili. Die Frühlingslesung‚ (Im Nachhinein fällt mir auf, dass ich auch Ina an diesem Tag das erste Mal in Person getroffen haben muss.) und wurde überrascht. Die Location war deutlich kleiner war als von mir erwartet. Oder eher: Es waren deutlich mehr Leute auf der Lesung, als ich es bei einer Lesung erwartet hatte. Dass ich vorher noch nicht auf einer Buchlesung in Hamburg war, muss ich hier allerdings zugeben. Max las vom Verliebtsein während ich mir ein Bier bestellte. Isabel berichtete von der „Faszination Darm“ als mein Flammkuchen kam. Der Abend hatte sich schon besser entwickelt als ich es anfangs erwartet hatte, als sich zwei junge Frauen zu mir setzten und wir ins Gespräch kamen und uns auf Anhieb gut verstanden.
Als musikalischer Akt war Harald Krösser angekündigt. Dieser war allerdings an diesem Tag verhindert und dafür war Dragana eingesprungen. Eine der jungen  Frauen stand ohne weitere Erklärungen auf, ging zur Gitarre und ließ mich mit einem anfangs verwirrten Gesichtsausdruck zurück.

Danke an die Künstlerin, dass ich den Mitschnitt veröffentlichen darf.

Information:
Draganas Album ist bereits bei 8207 Records erschienen und unter anderem bei iTunes und Amazon erhältlich.

Sicherer Schreiben mit Threema (End-to-End Encryption Messaging Application)

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Der kostenlose Messaging-Dienst WhatsApp geht mir schon auf den Zeiger. Zum einen, weil der Dienst häufiger wegen Sicherheitslücken auffällt . Zum Anderen, weil viele Nutzer ihn unreflektiert und ob der Kostenfreiheit euphorisiert nutzen und an ihre Freunde weiterempfehlen (Kostet ja nix.) und panikartig Kettenbriefe schicken, wenn der Dienst nach einem Jahr 99 Cent kosten soll.

Als Alternative nutze ich schon längere Zeit Threema. Das funktioniert so gut wie WhatsApp, pustet meine Daten allerdings nicht im Klartext, für jeden mitlesbar, durch die Luft. Marcus hat sich bereits vor einem Jahr mit dem Macher von des Messengers unterhalten und das Gespräch als Podcast veröffentlicht. Hier könnt ihr euch in einer Stunde noch Hintergrundwissen sammeln.

Aber warum soll ich denn verschlüsseln? Ich hab ja nichts zu verbergen – Du klebst deine Briefe zu. Du schließt deine Wohnung ab. Du verdeckst das PIN-Feld beim Geld abheben. Du willst dir doch nicht wirklich beim chatten mit Freunden über die Schulter gucken lassen.

Aber den Dienst nutzt ja keiner. – Doch. Den Dienst nutzen schon Leute. Wenn in deinem Freundeskreis bisher nicht so weit vertreten ist, fang halt damit an. WhatsApp hatte irgendwann mal auch keiner genutzt.

Aber das kostet ja was. – Ja, aktuell 1,79 EUR  für iOS-Geräte oder 1,60 EUR für  Android-Geräte. So ist das halt, wenn man ein Produkt kauft und nicht selbst zum Produkt werden will.

Nico verschenkt gerade zwei iOS-Versionen. Die Aktion finde ich so gut, dass ich auch direkt noch eine Handvoll drauflege.
Kommentiert einfach bis Ende der Woche (16.02.14) unter Angabe einer E-Mail (wird nicht veröffentlicht), wo ich euch dann einen Gratis-Code hinschicken kann und ob ihr den Code für iOS oder Android braucht. Gegebenenfalls werden die Gewinner gelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ce n’est pas une piste cyclable

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Wahrscheinlich erzähle ich euch kein Geheimnis, wenn ich euch sage, dass Hamburgs Radwege, abseits der Touristenpfade unter aller Kanone sind. Kaum hundert Meter am Stück, die nicht vom Wurzelwerk der anstehenden Bäume angehoben, oder von löchrigem Bitumen überzogen sind. Natürlich könnte ich auch auf die Straße ausweichen. Den Stress möchte ich mir bei dem Hamburger Stadtverkehr allerdings so selten wie möglich antun. Deshalb weiche ich gerne auf den Gehweg aus. Vorausschauendes Fahren ist dabei für mich immer wichtig. Bei Fußgängern bremse ich rechtzeitig auf Schrittgeschwindigkeit ab und weiche gegebenenfalls aus.

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Januar 2014 – 1 Sekunde pro Tag

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Neues Jahr. Neue gute Vorsätze. Naja, ich hatte sowieso Lust wieder mehr Rad zu fahren. Dass jetzt der Winter ausgebrochen ist und es ordentlich kalt geworden ist, soll mich aber nicht davon abhalten unter der Woche täglich zwei Stunden Rad zu fahren. Urlaub habe ich mir aber auch dieses Monat wieder genommen. Ist ja auch ganz gut, wenn man nicht die gesamte Energie auf die Arbeit verwendet.

Kopieren, teilen, weiterleiten — Ein Kettenbriefdebakel

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Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass ich an der Verbreitung eines Kettenbriefs teilgenommen habe. Ab und an tauchen die in meiner Timeline bei Facebook auf und oft ärgere ich mich darüber, dass Freunde und Bekannte so unreflektiert an diese Dinger rangehen und fröhlich drauflos spamen. In den meisten Fällen, stirb meine Mutter innerhalb von 24 Stunden an sieben Jahren schlechten Sex und geänderten Facebook-Richtlinien und nur ich kann dies verhindern, indem ich diese Nachricht mit jedem, der mir auch nur ansatzweise etwas bedeutet teile.

Dass dann ein Kettenbriefaufruf bei mir auftauchte, der nicht das Ende der Welt verkündete und dazu noch etwas nettes in Aussicht stellte, verunsicherte mich. So etwas kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen. Da ist doch ein Haken dran. Und dann dachte ich: „Was habe ich schon zu verlieren?“

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Wahrscheinlich könnt ihr euch schon denken, was daraus geworden ist. Es sind wieder Leute ins Dschungelcamp gekommen. Wahrscheinlich hat sich der eine oder andere auch den kleinen Zeh an der Bettkante gestoßen. Und ich habe gelernt, dass man, obwohl man in der gleichen Stadt wohnt, auf allen möglichen Wegen erreichbar ist und sich schon lange kennt, es nicht unbedingt schafft sich zu Kaffee und Klönschnack zu verabreden.