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Sicherer Schreiben mit Threema (End-to-End Encryption Messaging Application)

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Der kostenlose Messaging-Dienst WhatsApp geht mir schon auf den Zeiger. Zum einen, weil der Dienst häufiger wegen Sicherheitslücken auffällt . Zum Anderen, weil viele Nutzer ihn unreflektiert und ob der Kostenfreiheit euphorisiert nutzen und an ihre Freunde weiterempfehlen (Kostet ja nix.) und panikartig Kettenbriefe schicken, wenn der Dienst nach einem Jahr 99 Cent kosten soll.

Als Alternative nutze ich schon längere Zeit Threema. Das funktioniert so gut wie WhatsApp, pustet meine Daten allerdings nicht im Klartext, für jeden mitlesbar, durch die Luft. Marcus hat sich bereits vor einem Jahr mit dem Macher von des Messengers unterhalten und das Gespräch als Podcast veröffentlicht. Hier könnt ihr euch in einer Stunde noch Hintergrundwissen sammeln.

Aber warum soll ich denn verschlüsseln? Ich hab ja nichts zu verbergen – Du klebst deine Briefe zu. Du schließt deine Wohnung ab. Du verdeckst das PIN-Feld beim Geld abheben. Du willst dir doch nicht wirklich beim chatten mit Freunden über die Schulter gucken lassen.

Aber den Dienst nutzt ja keiner. – Doch. Den Dienst nutzen schon Leute. Wenn in deinem Freundeskreis bisher nicht so weit vertreten ist, fang halt damit an. WhatsApp hatte irgendwann mal auch keiner genutzt.

Aber das kostet ja was. – Ja, aktuell 1,79 EUR  für iOS-Geräte oder 1,60 EUR für  Android-Geräte. So ist das halt, wenn man ein Produkt kauft und nicht selbst zum Produkt werden will.

Nico verschenkt gerade zwei iOS-Versionen. Die Aktion finde ich so gut, dass ich auch direkt noch eine Handvoll drauflege.
Kommentiert einfach bis Ende der Woche (16.02.14) unter Angabe einer E-Mail (wird nicht veröffentlicht), wo ich euch dann einen Gratis-Code hinschicken kann und ob ihr den Code für iOS oder Android braucht. Gegebenenfalls werden die Gewinner gelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Ce n’est pas une piste cyclable

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Wahrscheinlich erzähle ich euch kein Geheimnis, wenn ich euch sage, dass Hamburgs Radwege, abseits der Touristenpfade unter aller Kanone sind. Kaum hundert Meter am Stück, die nicht vom Wurzelwerk der anstehenden Bäume angehoben, oder von löchrigem Bitumen überzogen sind. Natürlich könnte ich auch auf die Straße ausweichen. Den Stress möchte ich mir bei dem Hamburger Stadtverkehr allerdings so selten wie möglich antun. Deshalb weiche ich gerne auf den Gehweg aus. Vorausschauendes Fahren ist dabei für mich immer wichtig. Bei Fußgängern bremse ich rechtzeitig auf Schrittgeschwindigkeit ab und weiche gegebenenfalls aus.

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Januar 2014 – 1 Sekunde pro Tag

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Neues Jahr. Neue gute Vorsätze. Naja, ich hatte sowieso Lust wieder mehr Rad zu fahren. Dass jetzt der Winter ausgebrochen ist und es ordentlich kalt geworden ist, soll mich aber nicht davon abhalten unter der Woche täglich zwei Stunden Rad zu fahren. Urlaub habe ich mir aber auch dieses Monat wieder genommen. Ist ja auch ganz gut, wenn man nicht die gesamte Energie auf die Arbeit verwendet.

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Kopieren, teilen, weiterleiten — Ein Kettenbriefdebakel

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Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass ich an der Verbreitung eines Kettenbriefs teilgenommen habe. Ab und an tauchen die in meiner Timeline bei Facebook auf und oft ärgere ich mich darüber, dass Freunde und Bekannte so unreflektiert an diese Dinger rangehen und fröhlich drauflos spamen. In den meisten Fällen, stirb meine Mutter innerhalb von 24 Stunden an sieben Jahren schlechten Sex und geänderten Facebook-Richtlinien und nur ich kann dies verhindern, indem ich diese Nachricht mit jedem, der mir auch nur ansatzweise etwas bedeutet teile.

Dass dann ein Kettenbriefaufruf bei mir auftauchte, der nicht das Ende der Welt verkündete und dazu noch etwas nettes in Aussicht stellte, verunsicherte mich. So etwas kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen. Da ist doch ein Haken dran. Und dann dachte ich: „Was habe ich schon zu verlieren?“

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Wahrscheinlich könnt ihr euch schon denken, was daraus geworden ist. Es sind wieder Leute ins Dschungelcamp gekommen. Wahrscheinlich hat sich der eine oder andere auch den kleinen Zeh an der Bettkante gestoßen. Und ich habe gelernt, dass man, obwohl man in der gleichen Stadt wohnt, auf allen möglichen Wegen erreichbar ist und sich schon lange kennt, es nicht unbedingt schafft sich zu Kaffee und Klönschnack zu verabreden.

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Wer braucht schon Korkenzieher, um Wein zu trinken?

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Wir saßen bis spät in die Sommernacht auf dem Kinderspielplatz und erzählten einfach vor uns hin. Einige saßen am Rand und rauchten. Wir saßen auf den Schaukeln und pendelten langsam vor und zurück. Der Rucksack mit dem Bier war bereits leer, aber die Mädchen hatten in Jutebeuteln Wein herangetragen. Chinesischen Pflaumenwein, der süß schmeckt. Süßer, als die halbtrockenen, die man bei den Eltern aus dem Keller mitnehmen konnte. Und er war selbst gekauft. Irgendwie war das damals wichtig. Von Weinen hatten wir damals keine Ahnung und so kauften wir den günstigsten, der uns aber noch schmeckte. An einen Korkenzieher hatte allerdings keiner gedacht. Ein Taschenmesser führte ich damals auch noch nicht immer bei mir und so zog ich mir einem meiner Turnschuhe aus und fing an, damit auf den Flaschenboden zu schlagen. Mein Vater hatte mir diesen Kniff beigebracht. Er hatte schon immer solche Tricks drauf. Nicht besonders eindrucksvoll, auch nicht elitär. Pfiffig und alltagstauglich, wie es eben gerade gebraucht wird.
Viele aus der Runde haben auch heute noch keine Ahnung von Wein. Dennoch würde ich mit denen jederzeit mit einer Flasche Wein auf einem Kinderspielplatz versacken wollen.

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Das Internet ist kaputt. – Best liest Lobo

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Sascha Lobo ist in der sogenannten Netzgemeinde ein bunter Hund und wahrscheinlich auch dem einen oder anderen, der den Begriff des Internets auf Facebook und Google beschränkt, als der Punk im Anzug, der ab und an in Talk-Shows auftaucht, aus dem Fernsehen bekannt. In der F.A.S. veröffentlichte er einen Artikel, der die aktuelle Situation des Internet und seiner Nutzer beschreibt und stellt dabei auch fest, dass auch jene davon betroffen sind, die sich nicht mit dem Internet befassen. Jens Best hat sich die Mühe gemacht Sascha Lobos Text laut zu lesen, mitzuschneiden und letztendlich auch zu veröffentlichen. Lesens- und hörenswert.

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Eine Wanderung entlang der Seidenstraße. – Zu Besuch beim 30c3.

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NSA, GCHQ, Gema, VDS und, und, und. Derzeit gibt es mehr als genug Akronyme, die versuchen das Internet kaputt zu machen. Was liegt bei einem Hacker-Treffen also näher als die Idee sich ein eigenes zu bauen? Seidenstraße heißt das ambitionierte Projekt beim 30c3 und ist ein Rohrpostsystem, dass dem alten Internet sehr ähnlich ist. Knapp 2 km der gelben Drainagerohre wurden über die verschiedenen Ebenden des CCH verlegt, die die Kapseln durch das Gebäude bewegen. Angetrieben wird jede Kapsel durch den von Staubsaugern erzeugtem Druck im Rohr. Und auch wenn es eher nach Baustelle aussieht, als nach einem Datennetzwerk wurde eine höhere Bandbreite als beim NOC (was zu einem sehr interessanten Speedtest führte) erreicht, als ein entsprechend großer Datenträger durch den Datentunnel schoss. Als Kapseln kann eine normale Pet-Flasche dienen, es gibt aber auch eine Deluxe-Version vor Ort, die in einem 24-Stunden-Druckverfahren aus einem 3D-Drucker gefallen ist. Um den Brandschutz einzuhalten und keine Rohre durch Brandschutztüren zu legen, wurden Übergabestationen eingerichtet, die eine Mensch-Maschine-Koorperation erfordern. (mehr …)

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Dezember 2013 – 1 Sekunde pro Tag

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Immer noch Urlaub. Dem Vorweihnachtsstress entgehe ich einfach und besuche die Familie und Konzerte von The Lumineers, Dragana, Ticos Orchester, Frau Malonda und 4Lyn. Nach 15 Jahren Bandgeschichte haben 4Lyn mit über 30 Stücken und über 4 Stunden Konzert ihren Abschluss gegeben. Tschüss Jungs!

 

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