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De Fofftig Penns in der Prinzenbar

De Fofftig Penns in der Prinzenbar

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Ich dachte immer, die Prinzenbar ist nur der Hintereingang zum Docks und sie teilen sich den Saal. Aber das ist ja oben und gegenüber dem Docks fitzelklein. Kein Wunder, dass es so schnell ausverkauft war. De Fofftig Penns spielen. Deutscher Hip-Hop. Allerdings op Platt. Und Hip-Hop ist es ja auch nicht wirklich. Es ist eher Elektro mit Sprechgesang. Ein komisches Konzept, dass einer Schnapsidee entsprungen sein muss und jetzt durch Deutschlands Norden tourt. Und das völlig zu Recht.

Mundartmusiker sind in den deutschen Charts ja häufiger durch Schlagersänger vertreten. La Brass Banda machten dann aber auch vor, dass man abseits des Schlagers oder des One-Hit-Wonders Holzmichel mit Mundart erfolgreich sein kann (Die Höhner machen keine Musik. In dem Punkt sollten sich alle einig sein.).

Die Jungs legen jedenfalls den Friesennerz an und direkt los. Und wie das so ist, wenn man im gelben Pelz singt, tanzt und auf der Bühne rumspringt, wird’s heiß. Der Funke ist schon längst übergesprungen, als die „FOFFTIG!“ und wir „PENNS! rufen und einer unter drückendem Bass sich zum Akkordeonsolo vor die erste Reihe kniend springt. – Denn man to.

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