Schlagwörter

 

Indienreise: Tag 10 Hochzeitsshooting auf Viceroy’s Lodge

So langsam tritt hier im Urlaub Lagerkoller mit einer Prise Heimweh ein. Ich vermisse Schwarzbrot, bzw. Graubrot, kann mich hier aber nur darüber beschweren, dass die mir die Berge zu steil sind draußen alles staubig ist und an den Straßen Müll rumliegt und ich werde das Gefühl nicht los, beim Kauf von ein paar Schokoriegel um ein paar Rupien betuppt worden zu sein.

Das zeigt mir, wie viel Glück ich bisher im Leben hatte. Mit dem Leben hier würde der übliche Mitteleuropäer auf Dauer nicht zurecht kommen, ohne seine Maßstäbe so tief zu schrauben, dass man auf Augenhöhe mit der Affenkacke auf dem Gehweg ist. Und die Region Himachal Pradesh ist noch eine der reicheren und sauberen Gegenden Indiens. Seit Jahren gibt es hier ein Verbot für Plastiktüten. Die Waren werden einfach in geklebte Tüten aus Altpapier verpackt und in Stofftaschen heim getragen. Und das öffentliche Rauchverbot führt dazu, dass nicht wie bei uns ständig Kippenstummel auf dem Boden liegen.
Unsere Gastgeber kümmern sich aufopferungsvoll um uns, wie es wohl kaum ein Deutscher für seine eigenen Verwandten machen würde. Ich weiß auch nach über einer Woche noch nicht einzuschätzen, ob hier für uns ein Übermaß abgeleistet wird, oder ob das der Standard ist, der von indischen Gastgebern vorausgesetzt wird.

Den Shoot auf Viceroy’s Lodge holten wir bei einer Affenkälte nach. In der Sonne ist es zwar nicht allzu kalt, aber auf der Ridge pfeift immer ein Wind. Neetis Cousine Megha nahm sich vor ihrem Examen extra frei, um beim Binden des Saris zu helfen. Nach knapp 2 Stunden in den Gärten, setzten wir uns ins zum Anwesen gehörende Café und tranken im kalten Licht der Neonlampen Tee, um uns aufzuwärmen, bis sie um uns herum schlossen.









XL

1

Comment

Leave a Comment