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Keinehosensonntag

Hey Stefan!

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Stefan mag mich nicht. Das schließe ich aus dem Zettel, den er von Innen an die Scheibe seines Autos geklebt hat. Zwei Tage vorher habe ich das erste Mal einen gummierten Sticker, einen sogenannten Spucki, von außen an die Seitenscheibe seines Transporters geklebt. Und am Tag darauf wieder. Stefan parkte den Firmenwagen nämlich direkt vor dem Haus. Das ist nicht so klug, weil Autos, die nicht auf Parkplätzen geparkt werden auch mal abgeschleppt werden. So weit scheint Stefan aber nicht gedacht zu haben. Stattdessen hinterließ er mir den Zettel in dem er mich beleidigt und bedroht. Unterschrieben mit seinem Namen, in seinem Firmenwagen mit aufgedruckter Firmenadresse, vor seinem Haus. Humor hat er ja.

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Firmenlogo und Adresse von dem Zettel habe ich verpixelt. Welche Folge Stefans Denkaussetzer für ihn haben kann ist übrigens im Strafgesetzbuch geregelt. Und warum beklebe ich fremde Autos mit diesen Stickern?

Zum einen, weil ich tierisch genervt bin, von Leuten, die es als nicht so schlimm empfinden, wenn ihr Auto auf dem Rad- oder Gehweg parkt. Offenbar haben sie kein Bewusstsein dafür. dass sie dadurch andere Verkehrsteilnehmer behindern. Zum anderen möchte ich nicht dem Wunsch nachgeben aus Frust einen Spiegel abzutreten oder das Auto zu zerkratzen. Das wäre falsch und strafbar.

Die Sticker sind mit Wasser oder Waschbenzin vergleichsweise einfach zu entfernen. Der Sticker kommt, nicht auf den Lack oder die Rückspiegel und nicht ins Gesichtsfeld, also z.B. in den Wischerbereich. Es ist also keine Sachbeschädigung und greift nicht in die Verkehrssicherheit ein.

Wenn sich ein Autofahrer über so einen Sticker an der Scheibe ärgert, kann ich das nachvollziehen. Niemand mag bei Fehlern ertappt zu werden. Sowas soll aber doch kein Grund  für einen Ausraster sein. Und auch wer keinen Firmenwagen als Kontaktmöglichkeit fährt und mies parkt, darf sich gerne daran erinnern, dass Autos üblicherweise mit Nummernschildern im Straßenbild vorkommen.

Gruß, Axel

parkenichtaufunserenwegen

Die Sticker verkauft zum Beispiel der UMKEHR und FUSS e.V. in seinem Shop. (1 Block = 50 Aufkleber für 70 Cent, zzgl. Versand)

Aufnahmsweise: Wieso hassen mich alle? – Die Love & Hate Mail Lesung

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Love & Hate Mail Lesung - Axel Füllgraf (5 von 30)

Es gibt keine dummen Fragen. Darauf kann man sich einigen. Es gibt aber sehr wohl Menschen, die nicht so klug sind und die Fragen manchmal auf eine recht unkonventionelle Art und Weise stellen. Carolin machte beim Reeperbahn Festival 2014 ein Panel, bei dem der Frage „Wieso hassen mich alle?“ auf den Grund gegangen werden sollte. Kathrin, Johanna und Jannes gingen die Frage an. Wie bei der Besetzung zu erwarten, kam dabei keine verbissene Diskussion mit verhärteten Standpunkten zustande, sondern eine illustre Runde, die dem Publikum anekdotenhaft, aus dem Internet gefischte Happen servierte, die so bitterböse sind, dass man sich daran schon verschlucken kann.

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Aufnahmsweise: 12. clubkinder Tagebuchlesung

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„Heute hab ich mich mit der Mama gestritten. Erst sagt sie, ich soll Englisch machen, dann ich solle mein Zimmer aufräumen. Ich hab dann beides gemacht.“ – Silke

Zum 12. Mal lud der clubkinder e. V. zur Tagebuchlesung und heizte  dem Gruenspan mit der Spendenveranstaltung ordentlich ein. Gesammelt wurde für die Weihnachtsaktion des Freunde alter Menschen e.V.. Dank eurer Unterstützung kam das Projekt rechtzeitig zu einem guten Abschluss und so dafür gesorgt, dass es Fahrdienste und Verköstigung für alte Menschen zur Weihnachtszeit gibt und es mehr Gemeinsamkeit gibt.

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Wes Anderson // Hotel Chevalier

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Ich gucke The Darjeeling Limited (2007, Trailer) und hänge noch etwas den Gedanken an die Reise nach Indien nach. Jack steigt in dem Film mit einem gelben Bademantel von einem Hotel aus, was mich völlig ablenkt, da die Geschichte bisher nur auf dem Zug spielt. Wie sich herausstellt, hat er den Mantel aus dem Hotel Chevalier.

Der gleichnamige Kurzfilm von Wes Anderson ist die Vorgeschichte zum Film The Darjeeling Limited und offenbar auf Youtube zu finden. Im Hauptfilm wird er zum Schluss mit aufgenommen, was einen schönen Bogen schlägt. – Chapeau Mister Anderson!