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Keinehosensonntag

Hallo New Nintendo 3DS XL und Tschüß Taschengeld.

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New Nintendo 3DS

Nintendo hat es damals schon geschafft, sich mein Jugendweihegeld und etliches Taschengeld unter den Nagel zu reißen. Zugegeben, im Gegenzug gab es dafür Stunden und Tage der guten Unterhaltung. Soweit wäre es wahrscheinlich nie gekommen, hätter der Weihnachtsmann uns Kindern nicht Anfang der 90er den batteriefressenden grauen Game Boy mit Tetris und Hudson’s Adventure Island in den Sack gepackt. Irgendwann ging es dann für mich weiter mit dem Game Boy Color (das erste Mal Pokémon in Farbe spielen), dem Advance und den Advance SP, der das erste Mal Beleuchtung eingebaut hatte und mit dem ich dann auch das erste Mal bis in die Nacht unter der Bettdecke spielen konnte. Yeah!

Den Nintendo DS ließ ich aus. Die Innovation mit einem zweiten Bildschirm mit Touch-Unterstützung fand ich interessant, doch leider war das Design unter aller Kanone. Mit dem Nintendo DS Lite hatte sich das dann blöderweise geändert. Und ein neues Pokémon Spiel kam dann auch noch raus. Wie kann man da nicht zugreifen?

Der Nintendo 3DS war dann aber das Gerät, das mich mehr beeindruckte. Nintendo schaffte es tatsächlich einen 3D-Effekt auf dem Gerät zu erzeugen, der ohne diese lästigen Brillen zu sehen ist. Wow. Die Starttitel waren leider etwas mau und und die 3D-Umsetzung von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ließ auf sich warten. Als es dann da war, riss es mich direkt 13 Jahre zurück in meine Kindheit. Ein tolles Wiedersehen mit den Kokiri , Goronen, Zoras und natürlich Zelda (Hinweis). Der 3DS war nur leider etwas klein für meine Hände. Darum war ich dann ganz froh, als der größere 3DS XL kam, holte ihn mir allerdings nicht sofort. Als ich von der Pikachu Edition erfuhr, änderte sich das allerdings schnell. Danke Nintendo.

Und obwohl der Pikachu 3DS mir richtig gut gefällt, importierte ich mir einen australischen New Nintendo 3DS XL.  Das Versprechen eines besseren 3D-Effektes und vor allem der C-Stick, mit dem ich dann vernünftig das angekündigte Monster Hunter 4 Ultimate (Trailer) auf der Konsole spielen kann und das das erste Mal eine ordentliche Online-Funktion eingebaut hat, um zusammen auf Monsterjagd zu gehen, ließen dann doch den Finger beim Bestellknopf zucken. Dass die neuen amiibo Sammelfiguren (Nintendo hör auf mir das Geld aus den Taschen zu ziehen) unterstützt werden ist ganz witzig. Ich bezweifle allerdings, dass ich mir die Figuren in die Tasche stecke, um unterwegs damit zu spielen. Ach wem lüge ich denn was vor. Sobald ein passendes Spiel dazu im Schacht steckt und ich keine dieser Figuren dabei hab biege ich doch bei der erstbesten Gelegenheit in einen Elektrofachmarkt oder Spielwarenladen ab, um mir unterwegs eine davon rauszuziehen. Es sind schließlich Sammelfiguren von den Charakteren, mit denen ich aufgewachsen bin. Ich kann schon froh sein, dass der Nintendo 3DS in der XL-Variante keine Cover Plates hat. Sonst würde noch das eine oder andere Scheinchen in Richtung Nintendo für Wechselcover wandern.

Alles in allem ist der New 3DS eine solide Spielkonsole für Unterwegs. Der Druckpunkt und das Druckgeräusch beim Vorgänger waren allerdings besser. Vielleicht ist das aber auch nur ein Problem der ersten Charge mit der ich jetzt leben muss, weil ich nicht warten wollte.

Meinen guten alten Nintendo 3DS XL als Pikachu Edition habe ich jetzt auf ebay gestellt. Es ist zwar etwas schade, um das hübsche Gerät, allderings besser, als wenn ich mir darüber ärger nicht damit zu spielen. In diesem Sinne — Pika, Pika!

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P.S.: Wenn einer gerade einen Demo-Code für Monster Hunter 4 Ultimate übrig hat, ist der hier gerne gesehen.

Hey Stefan!

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Stefan mag mich nicht. Das schließe ich aus dem Zettel, den er von Innen an die Scheibe seines Autos geklebt hat. Zwei Tage vorher habe ich das erste Mal einen gummierten Sticker, einen sogenannten Spucki, von außen an die Seitenscheibe seines Transporters geklebt. Und am Tag darauf wieder. Stefan parkte den Firmenwagen nämlich direkt vor dem Haus. Das ist nicht so klug, weil Autos, die nicht auf Parkplätzen geparkt werden auch mal abgeschleppt werden. So weit scheint Stefan aber nicht gedacht zu haben. Stattdessen hinterließ er mir den Zettel in dem er mich beleidigt und bedroht. Unterschrieben mit seinem Namen, in seinem Firmenwagen mit aufgedruckter Firmenadresse, vor seinem Haus. Humor hat er ja.

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Firmenlogo und Adresse von dem Zettel habe ich verpixelt. Welche Folge Stefans Denkaussetzer für ihn haben kann ist übrigens im Strafgesetzbuch geregelt. Und warum beklebe ich fremde Autos mit diesen Stickern?

Zum einen, weil ich tierisch genervt bin, von Leuten, die es als nicht so schlimm empfinden, wenn ihr Auto auf dem Rad- oder Gehweg parkt. Offenbar haben sie kein Bewusstsein dafür. dass sie dadurch andere Verkehrsteilnehmer behindern. Zum anderen möchte ich nicht dem Wunsch nachgeben aus Frust einen Spiegel abzutreten oder das Auto zu zerkratzen. Das wäre falsch und strafbar.

Die Sticker sind mit Wasser oder Waschbenzin vergleichsweise einfach zu entfernen. Der Sticker kommt, nicht auf den Lack oder die Rückspiegel und nicht ins Gesichtsfeld, also z.B. in den Wischerbereich. Es ist also keine Sachbeschädigung und greift nicht in die Verkehrssicherheit ein.

Wenn sich ein Autofahrer über so einen Sticker an der Scheibe ärgert, kann ich das nachvollziehen. Niemand mag bei Fehlern ertappt zu werden. Sowas soll aber doch kein Grund  für einen Ausraster sein. Und auch wer keinen Firmenwagen als Kontaktmöglichkeit fährt und mies parkt, darf sich gerne daran erinnern, dass Autos üblicherweise mit Nummernschildern im Straßenbild vorkommen.

Gruß, Axel

parkenichtaufunserenwegen

Die Sticker verkauft zum Beispiel der UMKEHR und FUSS e.V. in seinem Shop. (1 Block = 50 Aufkleber für 70 Cent, zzgl. Versand)

Aufnahmsweise: Wieso hassen mich alle? – Die Love & Hate Mail Lesung

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Love & Hate Mail Lesung - Axel Füllgraf (5 von 30)

Es gibt keine dummen Fragen. Darauf kann man sich einigen. Es gibt aber sehr wohl Menschen, die nicht so klug sind und die Fragen manchmal auf eine recht unkonventionelle Art und Weise stellen. Carolin machte beim Reeperbahn Festival 2014 ein Panel, bei dem der Frage „Wieso hassen mich alle?“ auf den Grund gegangen werden sollte. Kathrin, Johanna und Jannes gingen die Frage an. Wie bei der Besetzung zu erwarten, kam dabei keine verbissene Diskussion mit verhärteten Standpunkten zustande, sondern eine illustre Runde, die dem Publikum anekdotenhaft, aus dem Internet gefischte Happen servierte, die so bitterböse sind, dass man sich daran schon verschlucken kann.

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Aufnahmsweise: 12. clubkinder Tagebuchlesung

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„Heute hab ich mich mit der Mama gestritten. Erst sagt sie, ich soll Englisch machen, dann ich solle mein Zimmer aufräumen. Ich hab dann beides gemacht.“ – Silke

Zum 12. Mal lud der clubkinder e. V. zur Tagebuchlesung und heizte  dem Gruenspan mit der Spendenveranstaltung ordentlich ein. Gesammelt wurde für die Weihnachtsaktion des Freunde alter Menschen e.V.. Dank eurer Unterstützung kam das Projekt rechtzeitig zu einem guten Abschluss und so dafür gesorgt, dass es Fahrdienste und Verköstigung für alte Menschen zur Weihnachtszeit gibt und es mehr Gemeinsamkeit gibt.

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