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Keinehosensonntag

Aufnahmsweise: Will Robert und Ali Ingle live beim Wohnzimmerkonzert

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Es sind kleine Erlebnisse, die den Alltag versüßen. Und wenn es dann auch noch gute Musik ist, wird es gleich noch einmal schöner. Live-Konzerte sind dabei die Krönung und wenn man dann noch nah an der Bühne die besten Plätze hat, kann es kaum besser werden, außer, dass man den ganzen Abend steht. Wenn so ein Abend auf die besten Komponenten komprimiert wird kommt dabei ein Wohnzimmer raus. Und eben so ein Wohnzimmerkonzert hatte u.a. Katrin von In Bed with organisiert. Wer will kann auch selbst sein Wohnzimmer für ein Konzert anbieten.

Über eine geheime Gruppe auf Facebook wurden Uhrzeit und Ort bekanntgegeben und so trafen unweit der Reeperbahn sich Alister ‚Ali’ Ingle aus Liverpool war für den Abend geplant. Eher zufällig war auch Will Robert aus Cambridge dort und so gab es für die Besucher gleich zwei Künstler anzuhören.

Will, der vor anderthalb Jahren seinen Job kündigte, um seiner Musik nachzugehen, spielt seine Gitarre gleichzeitig als Percussion Instrument. Er begann den Abend. Ali folgte und beschloss den Abend mit seiner Ukulele und animierte das Publikum als Chor mitzusingen. Wir lernten den Abend auch etwas. Im englischen gibt es das Verb busking. Es meint Straßenmusik zu machen. Und offenbar gibt es im Deutschen kein Verb dafür.

Danke an die Künstler, dass ich den Mittschnitt veröffentlichen darf.

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Das muss man sich erst einmal trauen

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Zu 18 Uhr hatte ich einen Wagen für eine Hochzeitsfahrt reserviert. Online, denn als ich einige Tage zuvor bereits in der Filiale des Autovermieters stand konnte das Angebot, dass ich gerne buchen wollte wohl nur mit Vollkaskoversicherung gebucht werden. Gerne mit reduzierter Beteiligung im Schadensfall, was ein schöner Euphemismus für „teurer“ ist. Ich solle online bestellen, wenn ich das Angebot mit einfacher Haftpflicht buchen wollte. Jeder Mitarbeiter im Kundenservice sollte sich übrigens gut überlegen, ob er einen Kunden wegschickt, der den Weg auf sich genommen hat, um eine Filiale aufzusuchen, noch dazu, wenn die Straße der Filiale Am Stadtrand heißt. Dennoch buchte ich den Wagen zähneknirschend bei dem Web-Portal des Unternehmens. Rechtzeitig zum Termin radelte ich wieder stadtauswärts und betrat dann leicht verspätet die Filiale, denn einen Fahrradständer gab es dort nicht und so musste ich erst nach einem suchen und mein Rad bei einem Unternehmen in der Nähe abstellen. Allzu viele Möglichkeiten zu einer Autovermietung zu fahren gibt es nicht. Dass sich das Unternehmen dann dazu entscheidet Parkplätze statt Radständer anzubieten, bleibt mir unverständlich.

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