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Keinehosensonntag

Oktober 2013 – 31 Tage in 31 Sekunden

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Der Herbst wäre also da. Sturm Christian hat einen Tag für Unruhe gesorgt und ein paar Bäume umgekippt. Ich habe Chilly Gonzales in Bremen live gesehen und es war eines der besten Konzerte, die ich bisher erlebt habe. Meine Flüge wurden gebucht, gecancelt und woanders neu gebucht, sodass ich nicht ab Bremen fliegen muss. Und ich habe Menschen, die ich sonst nur online kenne auch mal so getroffen.

Was du nicht willst, dass man dir tu‘

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Es war das erste Mal, dass ich mein ganzes Bargeld in einer Bar gelassen hatte. Bis auf ein paar Cent, die zu wenig waren für ein letztes Bier und zu knapp ein anständiges Trinkgeld.
Es war das erste Mal, dass ich einem Polizisten vor die Füße kotzte und das erste Mal, dass ich zwei Mal innerhalb kurzer Zeit in einen Krankenwagen stieg. Und unter Schock schrieb ich der ersten Person, die mir einfiel und die sich dafür am wenigsten interessierte: Meiner Ex-Freundin. Und es war nicht einmal die schlimmste Nacht, die ich in Hamburg hatte. (mehr …)

Ganz großes Kino: Gravity

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TL;DR: Gravity ist unglaublich eindringlich, wunderschön anzuschauen und bahnbrechend umgesetzt. Unbedingt im Kino gucken.

Offizieller Trailer [ ENG | 2:22 | Link ]

Youtube.com / Warner Bros. Pictures

Vor kurzem drohte mir meine Freundin an, nötigenfalls alleine ins Kino gehen zu wollen, wenn ich nicht mtkäme. Der Film? Gravity.

Und ich kann sie gut verstehen. Ich gehe nicht mehr oft ins Kino, aber dieses mal hat sich wirklich gelohnt. Wir sahen ihn in OV und 3D, was ich jeweils dringend anraten möchte. Ersteres gar nicht so sehr wegen der gräulichen Synchronstimmen, sondern weil der Ton ein zentrales künstlerisches Element dieses Films ist und unter der Neuvertonung sicherlich nur verlieren kann. Letzteres, da der 3D-Effekt gezielt eingesetzt wird, um Nähe oder Distanz zu erzeugen und den Zuschauer tatsächlich besser in den Film zieht. Und das, ohne jemals wirklich billig zu wirken. (mehr …)

Die Fahrkarten bitte!

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Als wir dann nach der Arbeit auf dem Heimweg mit der U2 über die Lombardsbrücke fuhren, stand plötzlich ein Mann neben uns, der sich schleppend, als hätte er sich auf die Zunge gebissen dazu äußerte, dass er Kontrolleur beim HVV sei und wir bitte unsere Fahrkarten bereithalten sollten. Wie bei jeder Kontrolle bestand ich darauf, mir den Ausweis des Kontrolleurs zeigen zu lassen und las mir diesen aufmerksam durch. Ich bilde mir dabei immer ein, dass ich den Kontrolleur lange genug aufhalte, dass einer, der seine Karte nicht dabei hat, rechtzeitig aussteigen kann. Ich gab ihm dann meine Karte Er begutachtete sie auch aufmerksam , gab sie mir zurück und meinte: „Hm, gut. Nur das Hologramm vom aktuellen Monat stimmt nicht.“ Dann wachte ich auf. Was für ein schöner Traum.

Seit 2012 gilt in den Buslinien des HVV „Einstieg vorn“. Kein Bitte. Kein Danke. Die erwarteten Mehreinnahmen sollen zwar nicht direkt zu günstigeren Fahrpreisen führen, aber zumindest bei zukünftigen Tarifanhebungen berücksichtigt werden. Sicherlich. Ende September bekam ich meine neue Abokarte und habe ich sie trotz vorne Einsteigens bisher nicht vorzeigen müssen. Zwar habe ich sie dabei, doch steckt sie hinter der abgelaufenen, alten Karte. Egal ob zur Stoßzeit, im Nachtbus oder zwischendurch. Der Busfahrer schaut auf die Karte und lässt mich passieren.

Berliner Verhältnisse, was das angeht.

berliner_bus

Quelle: https://twitter.com/optikfluffel/status/354669819884347392

Update: 03.November 2013
Bisher fuhr ich weiterhin unbehelligt mit der alten Karte Bus. Letzten Donnerstag wurde ich im Schnellbus zurückgerufen, nachdem ich meine alte Karte vorzeigte. Ich hielt dem Busfahrer meine Karte erneut hin und wollte gerade die neue Karte hinter der alten vorziehen, als er „Okay.“ sagte. Und heute fuhr ich mit der Regionalbahn nach Elmshorn, wo ich vom Schaffner kontrolliert wurde. Da Elmshorn nicht mehr im Großbereich des HVV liegt, hatte ich über die App im Handy eine Erweiterungskarte gekauft. Ich zeigte dem Schaffner den QR-Code. Doch der Schaffner scannte ihn nicht, sondern gab lediglich zu verstehen, dass er es als ein HVV-Ticket erkannte. Meinen Lichtbildausweis, oder die passende Hauptfahrkarte dazu wollte er auch nicht sehen.

Unbeschwerte Jugend

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Wie cool wir sind. Am Bahnsteig warten wir auf den Zug. 2 Minuten noch, dann geht es weiter. Gelangweilt gnatschen wir auf den Kaugummis. Wenn unsere Eltern wüssten, dass wir die letzte Stunde einfach ausfallen ließen und früher gingen, müssten wir uns wieder das Gelaber anhören. Lässig baumeln die Beine über den Rand des Bahnsteigs. Kurz noch ins Gleis gehüpft, um Schottersteine zum Wegditschen zu sammeln.
Da pfeift einer am anderen Ende spitz auf seinen Fingern. Spießer.

Aufnahmsweise: Uwe Bruns (Gitarre) und Christian Schafferus (Klavier)

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uweundchristian

Wie sollte man seine Sonntage besser verbringen können als auf der Couch bei guter Musik. Live-Musik auf der Couch zum Beispiel.
Im Haus 73 gaben Uwe Bruns und Christian Schafferus ein kleines Konzert, dass bestens zur sonntaglichen Entspannung beitrug. Christian am Klavier läd auf eine musikalische Reise nach Israel und zum träumen ein. Yann Tiersen hätte es nicht besser hinbekommen. Uwes Finger wehen wie ein Wüstenwind über die Gitarrensaiten und nehmen einen mit ans Meer, sobald man die Augen für einen Moment schließt.
Dadurch, dass nur wenige Leute zugegen waren, wurde aus dem öffentlichen Auftritt ein Privatkonzert in freundschaftlicher Atmosphäre.

Uwes Musik findet ihr auch auf Soundcloud. Christian ist auf Youtube vertreten.