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Keinehosensonntag

Bierdurst > Schweinehund

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Oder: Warum der Iron Blogger Hamburg eine gute Sache ist.

So. Knapp einen Monat nach Start dieses Blogs sorge ich nun auch endlich mal dafür, dass es sich „kollaborativ“ nennen darf.

Als Anlass dient mir der Iron Blogger Hamburg. Das Prinzip ist einfach und wurde schon in vielen anderen Städten umgesetzt: Wer einmal die Woche bloggt, ist fein raus. Wer nicht, zahlt 5 € in die Bierkasse. Sobald genug Geld zusammen ist, wird es feierlich in Gerstensaft umgewandelt. (mehr …)

29c3 – Hamburg und die Hacker

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Saal14 Tage lang wurde das Congress Center Hamburg (CCH) vom Chaos Computer Club bespielt und in CCC umgetauft. Generell schienen die Leute mit dem CCH als Veranstaltungsort zufrieden zu sein. Das einzige Gemurre was ich hierzu hörte, war, dass es halt nicht mehr in Berlin sei. Allerdings war das BCC auch kein hinnehmbarer Zustand mehr und der Umzug in die kleinere Stadt führte dazu, dass alle auf dem Kongress mehr Platz hatten. (mehr …)

Nach dem Klo und vor dem Essen, Händewaschen nicht vergessen.

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Dieses Jahr hatten wir Glück. Die Feiertage sind gut gelegen, sodass viele eine ganze Woche frei bekommen haben und dafür nur wenige Urlaubstage verbrauchten. Ich gehöre dazu.

Erst überlegte ich, bereits am Freitag direkt nach der Arbeit den Weg in die Heimat anzutreten. Da ich allerdings noch ein Weihnachtsgeschenk in Hamburg abzugeben und wenig Lust darauf hatte in einem extrem vollen Zug in meinen Weihnachtsurlaub zu fahren, blieb ich einfach bis Sonntag. So lange blieben offensichtlich auch viele andere Leute, die Richtung Berlin wollten.

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Und unter den Schuhen knirschte der Schnee.

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Ich mag Schnee. Und es ist einfach toll, draußen zu sein, wenn es schneit. Die Stadt wird dann ein bisschen stiller und selbst wenn man auf dem Land ist, wird es noch ein wenig ruhiger.

Ich erinnere mich gerne daran, wie wir damals Schneemänner bauten, die größer als wir selbst waren. Und einmal lag sogar so viel Schnee, dass wir uns auf dem elterlichen Hof eine Schneeburg errichten konnten. Eine herrliche Burg war das, mit einem großen Tor, einer dicken Burgmauer und Türmen. So zumindest in meiner Erinnerung. Auf einem Foto, das damals geschossen wurde, sah ich später einmal, dass es sich dabei nur um eine große Schneemauer handelte, die eine Ecke zwischen den Scheunen eingrenzte und uns als Schutz vor den Schneebällen der anderen Hofseite diente. Als Kind bestand allerdings kein Unterschied zu einer richtigen Burg. (mehr …)

Wie sich wohl Fahrer von Rennwagen mit Raketenantrieb entspannen?

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Ich selbst fahre mit der U-Bahn. Das ist kein sonderlich schnelles Verkehrsmittel und auch nicht sonderlich originell oder gar ausgefallen. Auch habe ich keinen Einfluss darauf, wie schnell ich fahre. Aber es reicht, so redete ich mir bisher zumindest ein, um zügig durch die Stadt zu kommen. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich auf dem Land aufwuchs und immer, wenn ich allein hin und dabei schneller als zu Fuß sein wollte, das Fahrrad nehmen musste. Doch jetzt bin ich in der Stadt, profitiere vom Fortschritt der Technik und habe manchmal das Gefühl, in der Zukunft zu leben. (mehr …)

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

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Urlaub ist ja nicht nur dazu da, dass man sich erholt und die Füße hochlegt. Auch der Kopf will Urlaub machen und sich mit fremden und neuen Inhalten befassen.

Über Twitter erfuhr ich von einer Veranstaltung bei der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom und der angebotene Vortrag weckte Interesse bei mir. Unter der Überschrift „Breitbandinternet für alle – wie kann das gehen?“ sollte die Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung, unter Betrachtung des Material-, Zeit- und Kostenaufwands auf Umsetzbarkeit geprüft und Alternativen besprochen werden. Wie ich finde, ein hoch interessantes Thema. Außerdem wurden in der Ankündigung Snacks und Drinks versprochen, also meldete ich mich an.
Dass ich mich hierbei beim Veranstaltungsdatum verlas, wie mir erst jetzt im Nachhinein auffiel, führte folglich zu einer Situation, die ich so nicht vorher geahnt habe.  (mehr …)

Berlin ist wild, dreckig und liegt hinter dem Mond.

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Zumindest bei den ersten beiden Behauptungen erwarte ich wenig Gegenwind. Aber hinter dem Mond liegt es schon. So wie der Rest der Welt, wenn man die ganze Sache aus der entsprechenden Richtung betrachtet.

Zwei Tage bin ich schon in Berlin und wurde noch nicht von der Stadt aufgefressen. Aber die Stadt nagt an meinen Nerven. Ungemein sogar. Und wie bei jedem meiner Berlinbesuche konnte ich noch nicht herausfinden woran es genau  liegt. Vermutlich ist es die Mentalität der Leute hier, die mich nervt. (mehr …)

Dei Leuchtreklame auf dem Dach wird zum Balanceakt. Zudem schließt sie sich ab und an kurz.

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!

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Beziehungsweise ich fahre nach Berlin. Alleine, wie sich das für einen Menschen, der mehr Ladegeräte als Hemden im Koffer hat gehört. Mal für ein paar Tage andere Luft schnuppern. Ich habe mich dazu entschieden mit dem Zug zu fahren. Der Bus, der zwischen Hamburg und Berlin pendelt wäre eine Option gewesen, aber ich habe über ein Restkontingent eine einfache Fahrt mit dem ICE nach Berlin für 25 Euro lösen können. Besser geht es wohl kaum. Und nun sitze ich im Zug und versuche die Menschen um mich herum auszublenden so gut es eben geht. Also Kopfhörer eingesteckt und Laptop aufgeklappt.  (mehr …)