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Island im Herbst – Tag Drei: Golden Circle

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Island Tag Drei - Golden Circle (49 von 78)

Gefühlt stehen wir immer früher auf. Aber das ist für heute auch notwendig, denn wir haben einiges vor. Der Golden Circle will befahren werden. Unser erster Stop dabei soll Þingvellir (gespr. Thingvellir) sein. In dem Nationalpark gibt es unter anderem ein Spalte, die durch das auseinander driften der amerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte entstanden ist. Über einen matschigen Pfad schlagen wir uns durch’s Gebüsch, der Klippe entgegen. Ich komme zuerst an und kann nicht mehr als „Ohhh!“ sagen. Olli beschwert sich von hinten, dass ich nichts spoilern soll und erreicht kurz mir den Rand. „Ohhh!“ entweicht es ihm. Über die glatte, scharfkantige Steine, suchen wir uns einen Weg nach unten, um im Tal stehen zu können. Der Rest wartet lieber oben und wirft von oben mit Moos. (mehr …)

Island im Herbst – Tag Zwei: Heiße Quellen

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Island Tag Zwei - Heiße Quelle (1 von 32)

Das kalte Wasser unter der Dusche ist durch Vulkanstein gefiltert und besonders klar. Trotzdem riecht es nach gekochtem Ei. Offenbar wird das warme Wasser aus einer schwefelhaltigen Quelle gespeist. Ei gibt’s auch zum Frühstück. Die deutschen Kaiserbrötchen zum Aufbacken hatten wir gestern im Supermarkt liegen lassen. Für ordentliches Brot, süßen Aufstrich und Smyra haben wir aber gesorgt. Nach dem Frühstück teilen wir uns auf. Ich und Olli wollen durch die Gegend fahren. Der Rest hatte einen Tauchtrip zwischen den Kontinenten in der Silfra-Spalte gebucht.

Wir machten uns auf den Weg Richtung Landbrotalaug im Norden. Knapp 120 Kilometer braun-rot-gelber Herbstlandschaft, durch die der Regen wanderte und sich mit sonnenbestrahlten Flecken abwechselte. Ab und an stand ein Gebäude in der Gegend, das unbewohnt aussah und in dessen Nähe ein paar Schafe oder Islandpferde standen. Ausgeschildert war die heiße Quelle nicht, aber man konnte sie schon von der Straße aus dampfen sehen. Zwei junge Russinen waren auch gerade angekommen. Zusammen hüpften wir in unseren Sneakern durch die morastige Wiese auf die Quelle zu. (mehr …)

Berlin by bike // Bye, Bye Berlin

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Ich verreise mit einem Gefühl wie Berlin in die Hauptstadt. Der zur Abfahrt einsetzende Regen unterstreicht es grau. Entgegen meiner letzten Reise habe ich keine angetrunkenen Halbstarken oder Fußballfans als Mitreisende. Vielleicht aber auch doch und ich erkenne sie einfach nicht, da sie wie alle anderen Mitreisenden lethargisch auf ihren Plätzen verweilen. Noch bevor das Video mit Service-Hinweisen abgespielt wird meldet sich der Busbegleiter in breitem Berliner Dialekt über die Sprechanlage. „Als Erstet muss ick mal ne schlechte Ansage mach’n. Uff der vorherijen Tour hat en Jast die Papierhandtücher für ditt Klo benutzt und jetz isset verstopft. Wir ham‘ jerade noch vasucht ditt wieda hinzukriejn, aba da wa nüscht zu mach’n. Wenn also ener uff Toilette muss, kanna sich rechtzeitig hier vorne melden. Dann halten wa an der nächsten passenden Stelle an.“ Ich bin ganz froh darüber, dass er nicht weiter ausführt, wie genau Mission ‚Rohr frei!‘ fehlgeschlagen ist und stelle mir vor, es geheime Absprachen zwischen den Angestellten der Fernbuslinien und den Raststättenbetreibern an der Autobahn gäbe, um die gegängelten Reisegäste unterwegs dazu zu zwingen, 50-Cent-Wertcoupons gegen die Toilettenbenutzung zu tauschen. (mehr …)

Indienreise: Tag 10 Hochzeitsshooting auf Viceroy’s Lodge

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So langsam tritt hier im Urlaub Lagerkoller mit einer Prise Heimweh ein. Ich vermisse Schwarzbrot, bzw. Graubrot, kann mich hier aber nur darüber beschweren, dass die mir die Berge zu steil sind draußen alles staubig ist und an den Straßen Müll rumliegt und ich werde das Gefühl nicht los, beim Kauf von ein paar Schokoriegel um ein paar Rupien betuppt worden zu sein.

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Indienreise: Tag 9 Was hochsteigt, kommt auch wieder runter

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Am Tag der Hochzeitszeremonie fanden wir keine Zeit, um auch noch ein Paar-Shooting für das Hochzeitspaar anzusetzen. Das wollten wir auf jeden Fall noch in Indien nachholen. Als wir vor ein Paar Tagen die Hochzeitsfotos der Brauteltern durchsahen stießen wir auch auf die passende Location – Viceregal Lodge, bzw. Viceroy Lodge, wie es hier genannt wird. Dummerweise haben wir uns vorab mal nicht schlau gemacht und sind einfach auf’s Blaue losgefahren und passten so den einzigen besucherfreien Tag der Woche ab. (mehr …)