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Bond-Soundtrack für Nintendo 64 unkomprimiert

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1998 verbrachte ich meinen Sommer stundenlang vor dem N64. Mein Cousin hatte das wohl beste Multiplayer-Spiel importiert, dass es zu der Zeit für Videospielkonsolen gab. Mir konnte allerdings niemand vorwerfen, dass ich nicht rausginge und nur vor dem Fernseher hinge, da ich, um zu spielen mit dem Rad eine kleine Tour in den Nachbarort machte.

Einen gewissen Humor hatte es ja, dass wir es nur über eine Converter-Cartrige spielen konnten, in die oben die US-Version des Spiels und hinten die deutsche Version von Super Mario 64 steckten. Damals waren wir hin und weg von der Realität, die das Spiel darstellen konnte. Mit etwas Abstand betrachtet, muss ich feststellen, dass die Spielfiguren allesamt den Sand von einem Spielplatz in Tschernobyl gegessen haben müssen. Das war uns allerdings egal. Wir versuchten die Level in Bestzeit abzuschließen, lernten die Layouts der Mehrspieler-Level auswendig, kannten die Verstecke, bei der durchlässigen Wand und im Luftschacht über dem Klo und wussten, dass Oddjob als spielbarer Charakter einen Vorteil hatte, wenn es um kritische Treffer ging. Außerdem verbrachten wir überraschend viel Zeit damit, mit Farbkugeln bunte Bilder an die Wände zu schießen. An dieser Stelle, noch einen Gruß an die Befeuerer der Killerspieldebatte. Meistens saßen wir auch mit mehr als 4 Leuten vor dem Split-Screen und tauschten nach den Runden durch, wobei der Gewinner der Runde immer weiterspielen durfte.

Grant Kirkhope steuerte damals den Soundtrack bei. Und weil es damals nicht anders möglich war, kam die Musik komprimiert auf das Modul. Den Soundtrack gibt es nun auch frei von Kompression zu hören. Und in unserer Erinnerung hat es sich schon immer so gut angehört.