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Walk off the Earth in der Passionskirche

Walk off the Earth in der Passionskirche

wote

Wenn man zu Ostern eine volle Kirche erleben will, muss man, zumindest in Berlin, schon zu einem Walk off the Earth Konzert gehen. Zusammen mit Sarah und Olli machte ich diesen Kirchgang. Die 720 Plätze der Passionskirche waren ausverkauft und auch die Gänge waren gut gefüllt. Fast das ganze Konzert über ist die Bühne voll ausgestrahlt, statt wie üblich eine Lichtshow abzuspielen, lag das Augenmerk ganz klar auf der Band. Zu Recht.

Moderationspausen oder Umbaupausen gibt es nicht. Alles geschieht schon während der Stücke und geht so schnell von Statten, dass ich oft, erst einmal gucken muss, wer der Acht ein neues Instrument gerade spielt, sobald ich es heraus höre.

Und überhaupt wechseln alle ständig ihre Position. Eben spielt einer noch die Ukulele in der ersten Reihe und wirft diese dann im hohen Bogen zum Set-Runner, um dann während des Schlagzeugsolo den Platz mit dem Drummer zu tauschen. Fast die ganze Aufmerksamkeit Raumes liegt dabei bei dem, der vor der Bühne durch die vorderste Reihe des Publikums läuft und alle abklatscht.

Die Kirchenempore wackelt unter den hüpfenden und wippenden Leuten und der Kirchengang tanzt als wäre der Boden aus Lava wozu die Band einen Grundton auf dem Rand eines Wasserglases und mit elektrischen Zahnbürsten anschlägt. Es folgt ein schneller Einstieg mit der Trompete, die kurz darauf zum Mann an der einen Seite fliegt, wobei aus der Richtung die Sängerin quer über die Bühne rennt, um an ihrem Mikrofon dann eine Mandoline zu fangen. Wenn irgendwo der Himmel voller Geigen hängt, dann hier!



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XL

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Comments
  • Ria02 Mai 2014
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    Ein tolles Konzert. Wirklich schön beschrieben! Schön, dass du spontan mitgekommen bist! :)

  • Berlin Tag 4 | Lost Places & Konzert | Ria Sommersprosse02 Juli 2014
    Antworten

    […] Würstchen von vorhin ist auch schon lange verdaut, also erstmal zum Italiener, wo wir dann auch Axel getroffen haben. Eine Kirche als Ort für ein Konzert ist zwar doch etwas ungewöhnlich, störte […]

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