Aufnahmsweise: 1. clubkinder Tagebuchlesung Musikspecial

„Ein toller Tag in der Stadt und gestern ein Blind Date! Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wenn man die zwei Typen gesehen hat, wäre man wohl echt lieber blind.“ – Sarah

Die Tagebuchlesung ist tot. Lang lebe die Tagebuchlesung! Der clubkinder e.V. und Jörn (Aufnahmsweise vom Wohnzimmerkonzert) wollten aber doch ein vorweihnachtliches Stelldichein haben. Also hopp! Vier Leser präsentieren ihre kleinen Peinlichkeiten und Einblicke in ihre Jugend und Jörn fasst das anschließend musikalisch zusammen. Vielen Dank an das aufmerksame Publikum und vielen Dank an den Gruenspan für die schöne Behausung!

Spendenzweck sind die mobilen Schlafwagen, die Sicherheit bieten und dafür sorgen sollen, dass nicht alle Obdachlosen auf der kalten und nassen Platte schlafen. Das Crowd-Funding von 10.000 Euro ist sogar schon erreicht. Danke Hamburg!

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Aufnahmsweise: Slamdeck – Fähresrauschen (Saisonabschluss mit Bätz und Meral Ziegler)

Meral Ziegler und der selbsternannte Barde Bätz kümmern sich zum Abschluss der Slamdeck-Saison um das Bühnenprogramm. Mit dem Hochwasser legen wir ab und fahren in den Sonnenuntergang. Anschlagen und zurück.

Vielen Dank an Sebastian für die Idee sowas vom Stapel zu lassen. Vielen Dank an Yunus, Sascha und Sarah für die tatkräftige Unterstützung an Bord. Vielen Dank an Karl-Heinz, dass er den Kahn mit uns Kapeiken an Deck nicht einfach versenkt hat!

Aufnahmsweise: Slamdeck – Elb, Bier und Harmonie! (mit Ofield und Hinnerk Köhn)

Noch bevor Sebastian für den leider verhinderten Jason Bartsch einspringen konnte, war Fabian parat, um den Musikpart des Slamdeck zu bespielen. Hinnerk Köhn hatte zum Glück gute Laune und noch Zigaretten dabei. Ansonsten wär das mit dem beschauliche Abend wahrscheinlich nach Hinten losgegangen.

Aufnahmsweise: Slamdeck – Lautfahrerei (mit Jungs in Cordhosen und Sebastian Stille)

Sebastian Stille war die erste Wahl für den Poetry-Part beim Slamdeck im Juli. Zugegeben, nachdem Florian Wintels verhindert und seiner eigene Freundin auf dem Weg zur Show aus mysteriösen Umständen so schlecht wurde, dass sie umkehren musste. Ein Glück, dass Basti einspringen konnte! Die Jungs in Cordhosen wollten auch an großen Containerschiffen vorbei fahren und boten sich an, im Takt das Deck zu schrubben.

Aufnahmsweise: Slamdeck – Eine Seefahrt, die ist lustig (mit Van Deyk und Lucia)

Mit Lucia und Van Deyk an Bord legte Käpt’n Kalle mit seiner Tokio mit ausschließlich Hamburger Besatzung ab, um ein paar Stunden durch den Hamburger Hafen zu schippern. Moderator Sebastian Stille verschaffte sich zusätzlich Bühnenzeit, indem er zusammen mit Lucia im Slam-Doppel „Grenzen ohne Ärzte“ auftrat.

Aufnahmsweise: Slamdeck – Zwischen Gezeiten und Geschreibe (mit Emil Holzapfel und David Friedrich)

Der Hamburger Hafengeburtstag ist für den Hamburger schlechthin ein sehr guter Grund einen großen Bogen um den Hamburger Hafen zu machen. Slamdeck-Moderator Sebastian Stille und der Barkassenkäpt’n der Herzen Kalle ließen trotzdem nicht davon Abhalten Kontrastprogramm zum tumbem Touristentrist zu bieten und tourten die Elbe entlang. An Bord sorgten Emil Holzapfel David Friedrich dafür, dass Sebastian nicht zu viel redet für beste Unterhaltung.

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Auf zum Ahrberg #6 – Rutscht der Reifen, hüpft das Herz (Off The Beaten Track Edition)

Ich muss zwar deutlich früher aufstehen, als mir persönlich lieb ist, aber wer Anfang November im Hellen vom Ahrberg zurück kommen will, muss auch rechtzeitig losfahren. Bereits vor dem tatsächlichen Treffpunkt flickt einer unten im alten Elbtunnel seinen Platten. Ich hatte Flo überzeugt auch mal bei der Ausfahrt teilzunehmen. Ich ging davon aus, dass wir gemütlich zum Ziel fahren und bin darauf eingestellt ihm in meinem Windschatten zurück nach Hamburg zu ziehen. Ein Gran Fondo ist er bisher nie gefahren und die Strecke ist etwas länger und führt viel über Waldwege. Kurz nach Abfahrt ist Flo allerdings schon mit dem Windschatten einer ungestümen Ballerbande verschwunden. ¯\_(ツ)_/¯ Ich habe es nicht so eilig. Als ich am Rand der Veddel an einer Ampel vor einer sonst von Verkehr verschonten Kreuzung halte und der Rest über den Radweg um die Kurve fährt, werde ich im Feld nach ganz hinten durchgereicht. „Die Coolen fahren hinten“ wurde auf Radpropaganda ausgerufen und für mich ist das okay. Ich sammele mich etwas später in einer Gruppe mit dem unfreiwilligen Single-Speed-Fahrer, dem sein Schaltwerk auf dem Weg zum Startpunkt abriss und drei erfahrenen Langstreckenfahrern. Darunter Harald, der einfach überall in der Fahrradszene vernetzt ist und Klaus, der im Verlauf des Tages zwei, drei Mal durch seine Abrolltechnik beim missglückten ausklinken seiner Klick-Pedale auffällt. Was für ein wilder Haufen. Den Track hatten wir zwar fast alle auf dem Telefon, allerdings stoppte Komoot immer wieder die Streckennavigation (Link zum Track). Wer den Track auf dem Cockpit hatte ist Harald und der lotst uns schließlich, wo es nötig wird und nehmen irgendwo hinter Kilometer Dreißig auch Flo in unsere Gruppe auf.

Ein kleiner spitzer Kiesel genügt, um die Fahrt zu bremsen. Kleine Blasen tanzen auf dem feuchten Mantel und die Luft ist raus. Wir friemeln den Schlauch heraus, rauen die Oberfläche an und Harald patscht einen Schnellflicken drauf. Mit der Handpumpe kriege ich nicht so viel Druck wie zuvor auf den Reifen, aber dafür wird die Fahrt auch etwas bequemer. Wir fahren entlang der Straße weiter, da die Sandstücke für unseren unerfahrenen Fahrer viel Kraft gekosten haben. In Hanstedt verabschieden wir uns von Flo. Die Kette seines Rades war beim Schalten abgesprungen und verklemmte sich zwischen Rahmen und Kettenblatt. Mit unserem Werkzeug ist da nichts zu machen. Für ihn geht es zum nächsten Bahnhof. Für uns geht es weiter. Da wir durch die ungeplanten Pausen vergleichsweise spät dran sind, entschließen wir uns den Track weiter abzukürzen, die berüchtigte Mur auszulassen und direkt Richtung Ziel zu steuern und kommen schließlich auch an. Es gibt die besten Stullen des Jahres und die Erinnerung daran, dass uns im letzten Jahr ganz schön die Zehen froren. Heute hat man nur das aufgeworfene Straßennass vom Vordermann im Gesicht. Stabile Leistung bis hierhin. Jetzt müssen wir nur noch zurück fahren.

 

Die Musik steht unter CC-Lizenz und kann auch kostenfrei herunter geladen werden.

EMERALD PARK – Hamburg
EVE – Little Alice
INITIUM – stay wild
CANDIDS – ENDLESS SKY
JOHN OPTION – Bike
BRIOVERE BUFFENTIS – Bicycle
SYDNEY LEIGH – Out of Air
SPECIAL QUARTET – Looking for the line
SINGLETON – Breathe In Breathe Out

Linktauschbörse Oktober 2018