Aufnahmsweise: 7. clubkinder Tagebuchlesung

7. clubkinder Tagebuchlesung

„Oma sagt immer ich mich soll hüten vor zu klein gewachsenen Männern. Allmählich dämmert es mir, dass sie wohl was anderes meint als die Körpergröße.“ – Anita

Der clubkinder e.V. lud zur 7. Tagebuchlesung ins Haus III&70 und etwas über 200 Leuten kamen trotz des Sommers vorbei.Dem Konzept der letzten Lesungen wurde treu geblieben und darüber hinaus gab es noch eine Hand voll Überraschungen (u. a. vom Hamburger Kneipenchor) . Mit der Tagebuchlesung unterstützen die clubkinder und ihre Freunde den Leseclub Kölibri von der GWA St. Pauli.

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Shooting through my Umbrella… ella… ella

Was kommt dabei heraus, wenn ich die Website von Strobist wiederentdecke und feststelle, dass eine simple Grundausstattung fürs „entfesselte Blitzen“ für relativ wenig Geld zu haben ist?

Nun, einerseits muss der DHL-Bote samstags alle vier Stockwerke zu mir rauf und andererseits dürfen sich die Menschen in meiner Nähe mehr oder weniger freiwillig portraitieren lassen. Mit irgendwem muss ich ja üben ;)

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Feedly kriegt OPML Export, wird zur vollwertigen Google Reader-Alternative

Das Ende ist gekommen – des Monats Juni und damit auch des Google Readers. Damit müssen viele, mich eingeschlossen, sich endgültig für eine Alternative entscheiden. Und die gibt es gerade reichlich; Unter anderem hat Digg gerade noch rechtzeitig einen web-basierten Reader gestartet (TechCrunch).

Feedly Logo

Zu den stärksten Konkurrenten gehört für mich Feedly. Dieser ehemalige Browser-Plugin hat sich mittlerweile zur vollwertigen Komplettlösung gemausert. Neben einer „Cloud-App“ (d.h. überall mit beliebigem Web-Browser erreichbar) und nativen Mobil-Apps für iOS und Android bietet Feedly auch eine offene Schnittstelle für andere Entwickler an. Dadurch können die Entwickler beliebter RSS-Clients ihren Nutzern ermöglichen, Feedly statt Google Reader zu verwenden.

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This is just a tribute. – Kieler Woche 2013

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Die größte Frechheit vorab: 
2 Euro für einen Käsespieß, der aus zwei Weintrauben und drei Käsewürfeln bestand.

Seit ich in Hamburg wohne, liegen mir Bekannte, Freunde und Kollegen ein Mal im Jahr damit in den Ohren, dass die Kieler Woche eines der Ereignisse im Jahr ist, dass man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Jahrelang ließ ich die guten Ratschläge dort hinzufahren an mir abperlen. Doch steter Tropfen höhlt den Stein.

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Friedrich Dürrenmatt – Der Auftrag

Der Auftrag

Ich sitze in meiner Lieblingsbar und lese Dürrenmatts Novelle Der Auftrag oder Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter, als es plötzlich „Scheiß Intellektuelle“ von hinten über meine Schulter schallt, doch trotz des zweiten Hefe gebe ich dem ersten instinktiven Wunsch, mich gegen den Lärmangriff körperlich zu wehren nicht nach, sondern überlege kurz ob ich die Stimme einem Bekannten zuordnen kann, schaffe dies auch, drehe mich um und sehe mich kurz darauf weiteren Vorwürfen ausgesetzt, da man das Buch ja schon längst gelesen hätte, damals mit sechzehn Jahren bereits, mittlerweile würde der Schreibstil eher dazu führen das Buch zur Seite zu legen, wahrscheinlich da nichts überraschendes für ihn darin zu finden wäre, aber was wolle man machen, da bei dem medialen Überangebot es unmöglich sei, alles sofort zu lesen, zumal ich da auch noch zu jung gewesen wäre, merkt er mit an, wobei er seine Bestellung abgibt, dann mit ihr Kehrtwende macht und sich auf seinen Stammplatz zurückzieht.

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Tanze, als ob dich jemand sieht.

Tanze in Gedanken, wenn du dich schämst zu tanzen. Freue dich darüber wenigstens ein wenig zu tanzen und tanze dann einfach doch.

Tanze, wenn keiner guckt. Und tanze wenn es niemand erwartet. Mach Eins, Zwei, Tipp, wenn du die Treppe der U-Bahn hochkommst. Drehe eine kleine Pirouette an der Haltestange im Bus, wenn dieser doch etwas ruckhaft hält. Tanze auf dem Heimweg durch die Nacht einen Walzer. Schwofe leicht von links nach rechts, wenn du irgendwo warten musst und behalte die Melodie so lange es geht im Kopf. Nicke mit dem Kopf, schnipse oder lass die Finger auf auf deinem Oberschenkel tanzen, während du mit den Zehen wippst. Wenn du meinst nicht tanzen zu können, lerne es. Oder beweg dich einfach zur Musik, wie es sich gut für dich anfühlt. Wenn jemand mit dir tanzen will sage: „Ja.“ Oder sag nichts und geh Tanzen.

Lass die anderen gucken. Sie sind Randgestalten.
Und alles dreht sich um dich.

Aufnahmsweise: Nanne Emelie Live im Überseequartier

Nanne Emelie

Ein Mann steht still am Bass. Ein zweiter sitzt ruhig am Schlagzeug während ein dritter die Finger über das Klavier tanzen lässt. Die Sängerin betritt die Bühne. Sie trägt einen roten Rock mit goldener Schnalle. Ein gelbes Top und eine Bernsteinkette runden das Bild ab. Sie geht zum Bühnenrand und streift die Schuhe ab. Das Konzert beginnt.

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