Feedly kriegt OPML Export, wird zur vollwertigen Google Reader-Alternative

Das Ende ist gekommen – des Monats Juni und damit auch des Google Readers. Damit müssen viele, mich eingeschlossen, sich endgültig für eine Alternative entscheiden. Und die gibt es gerade reichlich; Unter anderem hat Digg gerade noch rechtzeitig einen web-basierten Reader gestartet (TechCrunch).

Feedly Logo

Zu den stärksten Konkurrenten gehört für mich Feedly. Dieser ehemalige Browser-Plugin hat sich mittlerweile zur vollwertigen Komplettlösung gemausert. Neben einer „Cloud-App“ (d.h. überall mit beliebigem Web-Browser erreichbar) und nativen Mobil-Apps für iOS und Android bietet Feedly auch eine offene Schnittstelle für andere Entwickler an. Dadurch können die Entwickler beliebter RSS-Clients ihren Nutzern ermöglichen, Feedly statt Google Reader zu verwenden.

Viele haben das bereits getan. Besonders spannend für die, die bisher Reeder genutzt haben: wird hier unter „In Review“ geführt, sollte also in Kürze Feedly-Integration haben.

Damit sind zwei der wichtigsten Forderungen vieler Google Reader-Fans erfüllt worden: Zugang von überall mit (theoretisch) jedem Client. Eine dritter großer Wunsch vieler User war die Möglichkeit,  Feeds wieder exportieren zu können. Diesem ist Feedly jetzt nachgekommen, und zwar schneller als von vielen erwartet:

Das ist besonders wichtig, da Feedly auch an seiner Monetarisierung arbeiten will, etwa Werbefinanzierung oder kostenpflichtige Accounts. Hat man jedoch erst mal seine Feeds eine Zeit mit Feedly gepflegt, fällt der Wechsel zunehmend schwerer. Da ist eine Export-Funktion eine gute Versicherung.

Lobenswert: Die Entwicklung von Feedly lässt sich sehr gut in ihrem Blog verfolgen; Feedback und Feature-Vorschläge kann man zudem auf Feedlys Uservoice-Seite abliefern. Das dies mehr als nur Lippenbekenntnisse sind, sieht man eindrucksvoll am heutigen Update.

Bild: AJC1, Flickr

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