Indienreise: Tag 11 Einladung zu Mamachi

Nachdem gestern mit dem Fotoshooting der letzte offizielle Teil vorbei war, fiel auch die letzte Anspannung von uns ab. Zur Feier wollten wir noch einmal einen Stadtausflug machen. Die Winterkälte reicht langsam bis nach Shimla, dass wir uns nun auch tagsüber eine Jacke mitnehmen.
Zu 18 Uhr waren wir bei Mamachi (Neetis Onkel) zum Dinner eingeladen. Wir verbrachten drei Stunden mit der Familie, bevor tatsächlich das Essen auf dem Tisch stand und lernten währenddessen, wie die Punkte beim Cricket gezählt werden und dass es eine indische Fußballliga ISL (Indian Super League) gibt. Der Koch zauberte ein sehr leckeres indisches Mehrgänge-Menü auf den Tisch. Den Punkt, dass wir als Gäste zuerst essen, während unsere Gastgeber das Essen bringen und später woanders essen hat noch keiner von uns verdaut. Wir forderten sie dann auf, wenigstens die Kinder mit uns am großen Tisch zu sitzen zu lassen. Die Fünfjährige plauderte dann aus, dass extra die besten Teller und die neuen Gläser für uns aufgetischt wurden. Und tatsächlich. Statt der Plastikteller mit Kunstaufdruck, die allerdings aussehen wie Porzellanteller, gab es richtige. Dazu Tee bei jeder Gelegenheit.
Nach dem Dinner machten wir noch einen Verdauungsspaziergang durch die Mansion, in der der Mamachi als Verwalter arbeitet. Fotos durften wir zwar keine schießen, aber dafür musste er mir auch erklären, wie der große Whirlpool auf den Berg gekommen ist. Seine knappe Antwort war: „Den haben wir hochtragen lassen.“








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