Indienreise: Tag 5 und 6 Besuch der Mall Road und des Staatsmuseums

Der Tag begann mit einem Stromausfall, der dazu führte, dass es in der Dusche kein warmes Wasser gab. Ich bekam davon erstmal nichts mit, da ich lange schlief und sich das Problem schon gelöst hatte, als ich aufstand. Nach dem Frühstück gingen wir aufs Dach um uns zu sonnen. Außerdem wollte Neeti uns Hochzeitsfotos von der Hochzeit ihrer Eltern zeigen. Die sahen dem, was ich gestern erlebt hab recht ähnlich. Am Ablauf der Zeremonie hat sich in den letzten 30 Jahren wohl nichts geändert. Lediglich der Modestil einiger Hosen wies einen deutlichen Schlag auf. „Indienreise: Tag 5 und 6 Besuch der Mall Road und des Staatsmuseums“ weiterlesen

Indienreise: Tag 2 und 3 Einleben und Hochzeitsempfang

Halbwegs ausgeschlafen, aber immer noch gerädert sollte der Tag erst einmal mit einer heißen Dusche beginnen. Allein, als ich das Bad betrat und den Blick durchs Zimmer schweifen ließ, war da keine Duschkabine. Auch eine Badewanne stand nicht dort. In Indien scheint es üblich zu sein, dass die ganze Badestube als Dusche dient. Aus der Wand ragte ein kleiner Duschkopf. Darunter ein Paar drehbare Heiß-Kalt-Regler. Unter den Reglern sind dann noch einmal zwei Wasserhähne mit eigenen Reglern angebracht. Die sind dann für die traditionelle Art der Waschung. Einen großen Eimer drunter stellen. Wasser passend aus den Wasserhähnen mischen und mit einem kleineren Eimer Wasser entnehmen und abduschen. Wenn man dann fertig eingeseift und gewaschen ist, kann man sich den Rest aus dem großen Eimer zum Abspülen über den Kopf kippen. „Indienreise: Tag 2 und 3 Einleben und Hochzeitsempfang“ weiterlesen

Indienreise: Tag 1 Der Weg nach Shimla

Ich weiß gar nicht, ob der Taxifahrer wusste, worauf er sich einlässt, als wir ihn am Flughafen heran winkten. Ich wusste es zumindest nicht. Zum Sonnenaufgang um 3 Uhr Nachts Hamburger Ortszeit, hatten wir Dubai bereits hinter uns gelassen und frühstückten auf dem Weg nach Neu-Delhi Paneer mit scharfem Curry. Doch die 12 Stunden Flug und das überraschend scharfe Frühstück waren ein Klax im Vergleich zu allem was uns noch bevorstand. In einer kleinen Delegation von 6 Leuten reise ich nach Indien, um dort eine Hochzeit zu feiern. „Indienreise: Tag 1 Der Weg nach Shimla“ weiterlesen

Slamburg – Tor zur Welt der Poesie

Deutschland – Land der Dichter und Denker (Wir hatten sonst ja nichts.) wird seinem Ruf wieder gerecht, wenn sich diesen Samstag ein paar Hamburger Slam-Poeten zusammen finden und einen Abend gestalten bei dem sie ihre Texte vortragen. Mein Tipp: Hingehen, hinhören und mitdenken.

Wann und Wo?
Samstag, 8. November ab 20 Uhr
Mercedes me Store
Ballindamm 17
20095 Hamburg

Preis?
Keine Ahnung. Nehmt aber gerne ein paar Mark Fuffzig mit. Sicherlich gibt es vor Ort Bier und Bücher zu kaufen.

Mit dabei?
David Friedrich, Fabian Navarro, Mona Harry und Franziska Holzheimer.

„Slamburg – Tor zur Welt der Poesie“ weiterlesen

Define Beauty (Hinweis: NSFW)

Die Reihe #DefineBeauty solltet ihr euch sicherlich nicht während der Mittagspause im Büro schauen, außer ihr habt einen sehr liberalen Chef.

Wenn es um Schönheit geht sind natürlich auch Brüste im Spiel. Filmemacher aus Argentinien, London, New York, Schweden und Spanien finden eine geradezu poetischen Weg die Schönheit im Detail darzustellen, betrachtet allerdings die Andersartigkeit und stellt dabei Toleranz und Akzeptanz in den Vordergrund. Schönheit ist eben mehr als das Auge erfasst.

Leuten, die ein Problem mit Nackheit haben, kann ich nur davon abraten sich die Videos anzuschauen. Wer stattdessen etwas ohne Nacktheit und ästhetischen Anspruch sehen will, klickt bitte hier„Define Beauty (Hinweis: NSFW)“ weiterlesen

Aufnahmsweise: Will Robert und Ali Ingle live beim Wohnzimmerkonzert

Es sind kleine Erlebnisse, die den Alltag versüßen. Und wenn es dann auch noch gute Musik ist, wird es gleich noch einmal schöner. Live-Konzerte sind dabei die Krönung und wenn man dann noch nah an der Bühne die besten Plätze hat, kann es kaum besser werden, außer, dass man den ganzen Abend steht. Wenn so ein Abend auf die besten Komponenten komprimiert wird kommt dabei ein Wohnzimmer raus. Und eben so ein Wohnzimmerkonzert hatte u.a. Katrin von In Bed with organisiert. Wer will kann auch selbst sein Wohnzimmer für ein Konzert anbieten.

Über eine geheime Gruppe auf Facebook wurden Uhrzeit und Ort bekanntgegeben und so trafen unweit der Reeperbahn sich Alister ‚Ali’ Ingle aus Liverpool war für den Abend geplant. Eher zufällig war auch Will Robert aus Cambridge dort und so gab es für die Besucher gleich zwei Künstler anzuhören.

Will, der vor anderthalb Jahren seinen Job kündigte, um seiner Musik nachzugehen, spielt seine Gitarre gleichzeitig als Percussion Instrument. Er begann den Abend. Ali folgte und beschloss den Abend mit seiner Ukulele und animierte das Publikum als Chor mitzusingen. Wir lernten den Abend auch etwas. Im englischen gibt es das Verb busking. Es meint Straßenmusik zu machen. Und offenbar gibt es im Deutschen kein Verb dafür.

Danke an die Künstler, dass ich den Mittschnitt veröffentlichen darf.

„Aufnahmsweise: Will Robert und Ali Ingle live beim Wohnzimmerkonzert“ weiterlesen

Das muss man sich erst einmal trauen

Zu 18 Uhr hatte ich einen Wagen für eine Hochzeitsfahrt reserviert. Online, denn als ich einige Tage zuvor bereits in der Filiale des Autovermieters stand konnte das Angebot, dass ich gerne buchen wollte wohl nur mit Vollkaskoversicherung gebucht werden. Gerne mit reduzierter Beteiligung im Schadensfall, was ein schöner Euphemismus für „teurer“ ist. Ich solle online bestellen, wenn ich das Angebot mit einfacher Haftpflicht buchen wollte. Jeder Mitarbeiter im Kundenservice sollte sich übrigens gut überlegen, ob er einen Kunden wegschickt, der den Weg auf sich genommen hat, um eine Filiale aufzusuchen, noch dazu, wenn die Straße der Filiale Am Stadtrand heißt. Dennoch buchte ich den Wagen zähneknirschend bei dem Web-Portal des Unternehmens. Rechtzeitig zum Termin radelte ich wieder stadtauswärts und betrat dann leicht verspätet die Filiale, denn einen Fahrradständer gab es dort nicht und so musste ich erst nach einem suchen und mein Rad bei einem Unternehmen in der Nähe abstellen. Allzu viele Möglichkeiten zu einer Autovermietung zu fahren gibt es nicht. Dass sich das Unternehmen dann dazu entscheidet Parkplätze statt Radständer anzubieten, bleibt mir unverständlich.

„Das muss man sich erst einmal trauen“ weiterlesen