April 2014 – 1 Sekunde pro Tag

Es gibt Eis. Es gibt viel Musik. Es gibt schönes Wetter. Über den April und seine ihm nachgesagte Wechselhaftigkeit kann ich mich dieses Jahr nicht beklagen. Abends ist es noch immer etwas frisch. Aber bis zu den Nächten im Hafen dauert es auch nicht mehr lange.

Walk off the Earth in der Passionskirche

wote

Wenn man zu Ostern eine volle Kirche erleben will, muss man, zumindest in Berlin, schon zu einem Walk off the Earth Konzert gehen. Zusammen mit Sarah und Olli machte ich diesen Kirchgang. Die 720 Plätze der Passionskirche waren ausverkauft und auch die Gänge waren gut gefüllt. Fast das ganze Konzert über ist die Bühne voll ausgestrahlt, statt wie üblich eine Lichtshow abzuspielen, lag das Augenmerk ganz klar auf der Band. Zu Recht. „Walk off the Earth in der Passionskirche“ weiterlesen

De Fofftig Penns in der Prinzenbar

defofftigpenns

Ich dachte immer, die Prinzenbar ist nur der Hintereingang zum Docks und sie teilen sich den Saal. Aber das ist ja oben und gegenüber dem Docks fitzelklein. Kein Wunder, dass es so schnell ausverkauft war. De Fofftig Penns spielen. Deutscher Hip-Hop. Allerdings op Platt. Und Hip-Hop ist es ja auch nicht wirklich. Es ist eher Elektro mit Sprechgesang. Ein komisches Konzept, dass einer Schnapsidee entsprungen sein muss und jetzt durch Deutschlands Norden tourt. Und das völlig zu Recht. „De Fofftig Penns in der Prinzenbar“ weiterlesen

SOHN im Uebel & Gefährlich

SOHN

Ich habe den perfekten Platz an der Bar ergattert. Hier habe ich den einzigen Sitzplatz am hinteren Ende des Tresens, bei dem ich aber trotzdem die ganze Bühne im Blick habe und so das Konzert, leicht vorgebeugt bei einem kalten Bier genießen kann, ohne mich in die Menge zu quetschen. Zumindest, bis am vorderen Ende so ein Hemd, die Anstandsregeln des Anstehens grob verletzt. „SOHN im Uebel & Gefährlich“ weiterlesen

März 2014 – 1 Sekunde pro Tag

Sonne, Regen, Sonne, Regen. Alles in Allem ist es aber ganz schön. Die ersten Vormittage auf dem Balkon ließen sich schon aushalten und auch die Nacht übersteht man mittlerweile, ohne sich in sieben Schichten zu schichten. Die Nächte werden kürzer, dafür bin ich länger unterwegs und mache tolle Sachen mit tollen Leuten. Damit kann ich gut leben.

 

Aufnahmsweise: Ticos Orchester live im Freundlich und Kompetent


Wo Anna das Publikum mit Hula-Hoop verzaubert ist, Ticos Orchester selten weit. Mit der Besetzung an Kontrabass, Klarinette und Akkordeon hat das Ensemble zudem den Schmiss, der eine Band aus Hamburg auszeichnen sollte – Internationalität und Schifferklavier – und schafft es, mit Instrumenten, die für traurige Musik geradezu prädestiniert sind, gute Laune zu verbreiten.

„Aufnahmsweise: Ticos Orchester live im Freundlich und Kompetent“ weiterlesen