Heute im Internet: Astronaut beantwortet Fragen aus dem All

UPDATE: Link zum AmA (Ask me Anything)

Gleich ist es soweit: Um 22 Uhr unserer Zeit wird Commander Chris Hadfield Fragen auf Reddit beantworten. Und zwar direkt von der ISS. Aus dem Weltall. Wie geil is das denn? Das innere Nerd-Kind in mir freut sich tierisch über sowas.

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Valentins Tod

Herz
Gesandt am Tag der Liebenden
ward Armor zu verschiedenen,
um sie mit Pfeilen zu beschießen
und so ihr ewiges Glück zu beschließen.

Den Köcher geschultert, mit Pfeilen gefüllt
und jetzt noch schnell zu Petrus gebrüllt
„Ich bin dann mal weg und geh auf die Jagd.
Ich melde mich schon, falls wer nach mir fragt.“

Mit geziertem Flattern schwebt er zum Himmelstor
und zieht unter Murren eine Liste hervor.
Sie rollt bis zum Boden und er unter Staunen
erhebt seine Stimme zu einem langen Raunen.

Unten angekommen hat er sich noch nicht besonnen
und nimmt von der drückenden Last der Arbeit benommen
statt des roten Herzenspfeils den, der vorne spitz.
Mal sehen, ob er dem Paar den Liebesfaden anritzt. Amor legt an.

Das Ziel ein junges Paar gemütlich an der Bar.
Der Pfeil fliegt und Amor denkt: „War der Pfeil vorne spitz gewesen? – Oh mein Gott!“
Doch zu spät. Ein Kopf sinkt auf den Tresen.

Die Frau bricht in Tränen aus, sitzt schluchzend auf der Bank.
Der Liebesengel denkt sich still: „Ich glaub, heut mach ich krank.“

Jeder in Hamburg sucht eine Wohnung.

Hamburgs Süden
Jeder in Hamburg? Nein! Ein kleiner Exil-Franke, der an der Waterkant aufgewuchs, hat hier gerade seine Segel gestrichen und ist mit seiner Herzdame nach Baden-Württemberg gezogen. Für mich war das wohl der erste Umzug im engeren Freundeskreis, bei dem ich nicht den Wagen fahren und die Umzugskartons schleppen musste. Ganz außen vor gelassen wurde ich dennoch nicht. „Jeder in Hamburg sucht eine Wohnung.“ weiterlesen

Kaffeemacherei

Kaffeebohnen

Meine Mutter besaß eine klassische deutsche Kaffeemaschine und die passende Kanne mit dem roten Punkt. Jeden Morgen trank sie ihre Tasse Kaffee (oder zwei). Schwarz, ohne Zucker. Ich konnte das Zeug anfangs nicht ausstehen, es war bitter und sauer zugleich und kräuselte mir die Zunge.

Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass dies nicht allein an meinem jugendlichen Geschmacksempfinden, sondern auch an dem starkem Kaffee meiner Mutter lag: Ich kenne niemanden sonst, der derart viel Kaffee pro Tasse verwenden würde. Und mittlerweile hat sich meine Einstellung zum beliebten Wachmacher  komplett verändert. Ich trinke ihn täglich, und das in nicht zu knappen Mengen. „Kaffeemacherei“ weiterlesen