Jeder in Hamburg sucht eine Wohnung.

Hamburgs Süden
Jeder in Hamburg? Nein! Ein kleiner Exil-Franke, der an der Waterkant aufgewuchs, hat hier gerade seine Segel gestrichen und ist mit seiner Herzdame nach Baden-Württemberg gezogen. Für mich war das wohl der erste Umzug im engeren Freundeskreis, bei dem ich nicht den Wagen fahren und die Umzugskartons schleppen musste. Ganz außen vor gelassen wurde ich dennoch nicht. „Jeder in Hamburg sucht eine Wohnung.“ weiterlesen

Kaffeemacherei

Kaffeebohnen

Meine Mutter besaß eine klassische deutsche Kaffeemaschine und die passende Kanne mit dem roten Punkt. Jeden Morgen trank sie ihre Tasse Kaffee (oder zwei). Schwarz, ohne Zucker. Ich konnte das Zeug anfangs nicht ausstehen, es war bitter und sauer zugleich und kräuselte mir die Zunge.

Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass dies nicht allein an meinem jugendlichen Geschmacksempfinden, sondern auch an dem starkem Kaffee meiner Mutter lag: Ich kenne niemanden sonst, der derart viel Kaffee pro Tasse verwenden würde. Und mittlerweile hat sich meine Einstellung zum beliebten Wachmacher  komplett verändert. Ich trinke ihn täglich, und das in nicht zu knappen Mengen. „Kaffeemacherei“ weiterlesen

Einer für alle. Alle für einen. – Der Rundfunkbeitrag

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Na ein Glück hat der Weltuntergang dann doch nicht stattgefunden. Sonst hätten wir wohl kaum miterlebt, wie der Rundfunkbeitrag das Licht der Welt erblickt. Und das betrifft, wie der Weltuntergang, die gesamte Gesellschaft. Und so wie ich derzeit die Berichterstattung wahrnehme, muss es sich für viele wie der Weltuntergang anfühlen. „Das geht natürlich nicht, dass jetzt jeder für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlt.“, behauptet der eine. „Naja, geht schon.“, ein anderer. „Einer für alle. Alle für einen. – Der Rundfunkbeitrag“ weiterlesen

Aufnahmsweise: 5. clubkinder Tagebuchlesung

Tagebuchlesung_Saal

„Ich fühle mich ein bisschen einsam,
aber auf den Computer freue ich mich.“ – Mera

Der clubkinder e.V. hat vergangen Freitag ins Haus III&70 eingeladen und hunderte folgten dem Aufruf. Über 400 Freunde der guten Kultur meldeten sich auf Facebook zu der Veranstaltung an. Und entgegen der sonst Facebook-typischen no-show-Rate, bildete sich eine Schlange von der Bar unten, zwei Treppen hoch, bis zur Kasse. Knapp 200 Karten konnten für den guten Zweck verkauft werden. Dann war auch der letzte Platz besetzt und wer draußen stand, wurde unter Bedauern heim geschickt. Doch dieses Mal wurde mitgeschnitten.

Mit der Tagebuchlesung unterstützen die Clubkinder und ihre Freunde den Seiteneinsteiger e.V.. Die Seiteneinsteiger fördern und gestalten die Kinder- und Jugendliteraturszene in Hamburg. Als Überraschungsgast tritt zum Schluss noch spontan Matthias auf, wohl nur um auf das Konzert seiner Band am 19.01.13 im Café Schmidt hinzuweisen. Er hat sich aber gut geschlagen und darf deshalb auch gerne wieder bei der 6. clubkinder Tagebuchlesung dabei sein.

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