SuperFav zündet die zweite Stufe

SuperFav_Logo

SuperFav gibt es seit Anfang Juni 2012, also knapp ein halbes Jahr. Udo baute dieses Tool damals als Proof of Concept und aus dem Wunsch heraus einen guten Tweet automatisiert mit einem Flattr-Klick zu belohnen. Die Umsetzung ist dabei überraschend einfach geblieben:

Fav → Flattr

Flattr als Mikro-Bezahlsystem dürfte den meisten schon bekannt sein. Mit einem Klick auf dem Knopf geht aus einem vorher festgelegtem monatlichem Budget ein versprochener Anteil ab. Am Monatsende, wird das Budget dann zu gleichen Teilen an alle geflattr’ten ausgezahlt. Die TAZ (Link zu Flattr-Berichten der TAZ) bietet seinen Lesern diese Form der Sonderzahlung an. Viele Blogger und Podcaster haben Flattr-Knöpfe eingebaut, so auch Keinehosensonntag.de  Und Toby vom Einschlafen-Podcast hat letztes Jahr zu seinem Geburtstag sogar Flattr-Bomben gestreut.

Da SuperFav ein Hobby-Projekt ist sollte es auch möglichst günstig funktionieren. Damals wurde es auf der freien Plattform Heroku gehostet und funktionierte gut. Bis kurz nach dem Punkt als Udo auf Twitter darum bat, den Dienst mal vorsichtig anzutesten. Als ich den Tweet las freute ich mich enorm. So etwas wie SuperFav hatte ich mir schon länger gewünscht. Nur wusste ich nicht, dass es auch umsetzbar wäre. Und plötzlich war es da. Es sprach sich bei den Leuten, die Flattr als Dienst bereits nutzten schnell rum, dass man jetzt auch einfach Tweets flattr’n kann und selbst Leute die bisher kein Flattr kannten mochten den Gedanken, dass man jetzt ganz einfach, mit dem was man eh schon macht, im Internet Geld verdienen könnte.

Nach den ersten Wochen war der Benutzerzuwachs, besonders durch die Erwähnung in den den großen Podcasts Deutschlands, so groß, dass sich die ersten Probleme einstellten. Die Masse der eingereichten Favs konnte durch die frei verfügbaren Heroku-Dienste nicht mehr zeitnah abgearbeitet werden. Und da SuperFav selbst ein kostenfreier Dienst und ein Hobby ist, war es in meinen und Udos Augen nicht sinnvoll Privatvermögen zu investieren. Da ich Udos Projekt so klasse fand und ihn bereits ein paar Jahre kenne, brachte ich mich damals mit meinem halb garen Wissen über Webseiten ein und sorgte so dafür, dass die Homepage von SuperFav etwas hübscher wurde. Und ich sorgte dafür, das SuperFav einen Twitter-Account bekam, an den Udo bis zu dem Zeitpunkt wohl noch gar nicht dachte und betreue diesen zusammen mit Udo bis heute.

Das Infrastrukturproblem der Massenbewältigung behob Udo damals dadurch, dass SuperFav von Heroku auf einen eigenen Server umzog. Die Kosten dafür konnten komplett durch die bis dahin eingegangenen Flattr-Zahlungen auf der Homepage von SuperFav gedeckt werden. Wenn man so will, hat sich die Nutzergemeinschaft selbst die Verbesserungen des Dienstes geleistet. Damals machte SuperFav das erste Mal eine längere Pause. Die zweite Pause, ging nahezu über den gesamten Januar und wird heute Nacht enden.

Zwischendurch wurde der Handlungsrahmen vom einfachen flattr’n von Tweets erweitert. Mittlerweile unterstützt das Tool auch Instagram, 500px, Vimeo und SoundCloudApp Dot Net wird auch bald dazu kommen. Und das die Anzahl der Flattr-Klicks auf SuperFav.com gerade den 1337 nähert lässt mich erst recht unruhig werden.

SuperFav_Screenshot

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