Aufnahmsweise: Will Robert live beim Wohnzimmerkonzert

Will Robert
Fotos von SofaConcerts

Wenn sich über dreißig Menschen in einer einer Hamburger Mietwohnung treffen, um gemeinsam den Abend zu verbringen, kann es fast nur eine Besichtigung oder eine Einweihungsfeier sein. Wenn dann allerdings noch gute Musik dazukommt, bleibt als Möglichkeit nur noch ein Sofakonzert über.  Und so war es auch dieses Mal.
Will Robert gab dieses Mal ein Solo, nachdem er vor gut einem Jahr schon mit Ali Ingle zusammen ein Wohnzimmerkonzert gab.

Danke an die Künstler, dass ich den Mittschnitt veröffentlichen darf.

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Aufnahmsweise: Click Me Baby One More Time

click me baby one more time (1 von 6)

Kathrin, Johanna und Jannes haben es wieder getan. Wie schon bei der Love & Hate Mail Lesung im letzten nahmen die drei wieder ihre Plätze auf der Bühne ein und mimten Waldorf, Statler und das Love-Child aus beiden, um ein Gute-Laune-Feuerwerk aus den Bosheiten des Internets abzufeuern. Carolin war wieder Schirmherrin des Projekts auf dem Reeperbahn Festival 2015.

Hier erfahrt ihr alles, was ihr schon immer über Pfefferspray mit balistischem Strahl (Amazon) und Orgonakkumulatoren (Amazon) wissen wolltet und Dinge über Menschen, die ihr vielleicht nicht wissen wolltet. Aber entscheidet selbst:

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Aufnahmsweise: 15. clubkinder Tagebuchlesung

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Das bin ich in der 2. Klasse: Ich hasste Gruppenarbeit. Ich hasste Deutsch. Ich hasste Mathe. Ich hasste fast alles. Ich mochte nur Malen und Basteln. Der Sport und die Pausen waren auch gut und mehr weiß ich nicht mehr. – Sarah

 

Dieses Mal wurde der Lesewelt Hamburg e. V. durch den clubkinder e. V. unterstützt. Herr Nicolai war sichtlich gerührt, dass so viele Leute zur Veranstaltung kamen und spendeten. Trotz dessen, dass ein paar Leser kurzfristig ausfielen war die Veranstaltung im Gruenspan aberwitzig, denn drei Retter sprangen ebenso kurzfristig ein und füllten die Programmlücken mit tollen Geschichten und lustigen Lachern. Fotos von der Veranstaltung gibt’s in der Veranstaltung auf Facebook. Der Beitrag von Haina ist ein sehr guter Grund, die Tagebuchlesung live zu besuchen. Ein paar Bilder habe ich unten angefügt, nur der Superheldencomic mit Robohitler ist ohne Bilder leider nur halb so lustig.

Noch ein kurzer Hinweis: Diesen Freitag, am 11. September eröffnen die clubkinder auch den ersten Spenden- und Kulturclub. Mitten auf dem Kiez werden neben der Ritze über Eintritt und Getränke Mittel gesammelt, um soziale Projekte noch besser unterstützen zu können und den Stadtteil etwas zurückzugeben. Unter’m Srich – eine gute Sache.

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Aufnahmsweise: 14. clubkinder Tagebuchlesung

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“Lieber Vati,
heute gestern und vor drei Tagen haben wir eine Arbeit geschieben. Die vor drei Tagen geschriebene ist ein Deutsch.“ – Hai Na

Pünktlich zur 14. Tagebuchlesung des clubkinder e. V. kam der Sommer nach Hamburg. Das Gruenspan bot glücklicherweise ein schattiges Plätzchen für Leser und Gäste. Sogar für Eis war gesorgt.
Mit der Spende aus den Eintrittsgeldern unterstützt der clubkinder Verein den Sprachbrücke e. V. Der Verein bietet Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund  und wird von Ehrenamtlichen unterstützt.

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Aufnahmsweise: 13. clubkinder Tagebuchlesung

13. Clubkinder Tagebuchlesung - Axel Füllgraf (58 von 74)

“Er hat sich entschuldigt und mir Glück gewünscht. Bei dem Spiel lief alles so gut. Im ersten hab ich nicht mitgespielt. Als das zweite anfing kam Mama und Papa, um mir die von Jonas Handy eingegangene SMS zu zeigen. – Ficken?“ – Caro

Für manche ist die 13 eine Unglückszahl. Bei der Tagebuchlesung des clubkinder e. V. eher eine Glückszahl. Das Gruenspan hatte für knapp 300 Leute Stühle bereitgestellt und als die besetzt waren standen noch vor der Tür noch weitere Gäste bis um die Kurve. Zum ersten Mal öffneten wir den Rang, um ausreichend Platz bieten zu können. Das Konzept bleibt gewohnt gemütlich.

Mit der Spende aus den Eintrittsgeldern unterstützt der clubkinder Verein die Bücherzwerge, eine Initiative der Bücherhallen Hamburg und des Kinderschutzbundes Hamburg. Die Bücherzwerge unterstützt u. a. obdachlosen und Aussiedlerfamilien in Wohnunterkünften bei der Mutter-Kind-Bindung und führt sie an Bücher heran. Zudem werden die Deutschkenntnisse verbessert.

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Aufnahmsweise: Wieso hassen mich alle? – Die Love & Hate Mail Lesung

Love & Hate Mail Lesung - Axel Füllgraf (5 von 30)

Es gibt keine dummen Fragen. Darauf kann man sich einigen. Es gibt aber sehr wohl Menschen, die nicht so klug sind und die Fragen manchmal auf eine recht unkonventionelle Art und Weise stellen. Carolin machte beim Reeperbahn Festival 2014 ein Panel, bei dem der Frage „Wieso hassen mich alle?“ auf den Grund gegangen werden sollte. Kathrin, Johanna und Jannes gingen die Frage an. Wie bei der Besetzung zu erwarten, kam dabei keine verbissene Diskussion mit verhärteten Standpunkten zustande, sondern eine illustre Runde, die dem Publikum anekdotenhaft, aus dem Internet gefischte Happen servierte, die so bitterböse sind, dass man sich daran schon verschlucken kann.

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Aufnahmsweise: 12. clubkinder Tagebuchlesung

„Heute hab ich mich mit der Mama gestritten. Erst sagt sie, ich soll Englisch machen, dann ich solle mein Zimmer aufräumen. Ich hab dann beides gemacht.“ – Silke

Zum 12. Mal lud der clubkinder e. V. zur Tagebuchlesung und heizte  dem Gruenspan mit der Spendenveranstaltung ordentlich ein. Gesammelt wurde für die Weihnachtsaktion des Freunde alter Menschen e.V.. Dank eurer Unterstützung kam das Projekt rechtzeitig zu einem guten Abschluss und so dafür gesorgt, dass es Fahrdienste und Verköstigung für alte Menschen zur Weihnachtszeit gibt und es mehr Gemeinsamkeit gibt.

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Aufnahmsweise: Will Robert und Ali Ingle live beim Wohnzimmerkonzert

Es sind kleine Erlebnisse, die den Alltag versüßen. Und wenn es dann auch noch gute Musik ist, wird es gleich noch einmal schöner. Live-Konzerte sind dabei die Krönung und wenn man dann noch nah an der Bühne die besten Plätze hat, kann es kaum besser werden, außer, dass man den ganzen Abend steht. Wenn so ein Abend auf die besten Komponenten komprimiert wird kommt dabei ein Wohnzimmer raus. Und eben so ein Wohnzimmerkonzert hatte u.a. Katrin von In Bed with organisiert. Wer will kann auch selbst sein Wohnzimmer für ein Konzert anbieten.

Über eine geheime Gruppe auf Facebook wurden Uhrzeit und Ort bekanntgegeben und so trafen unweit der Reeperbahn sich Alister ‚Ali’ Ingle aus Liverpool war für den Abend geplant. Eher zufällig war auch Will Robert aus Cambridge dort und so gab es für die Besucher gleich zwei Künstler anzuhören.

Will, der vor anderthalb Jahren seinen Job kündigte, um seiner Musik nachzugehen, spielt seine Gitarre gleichzeitig als Percussion Instrument. Er begann den Abend. Ali folgte und beschloss den Abend mit seiner Ukulele und animierte das Publikum als Chor mitzusingen. Wir lernten den Abend auch etwas. Im englischen gibt es das Verb busking. Es meint Straßenmusik zu machen. Und offenbar gibt es im Deutschen kein Verb dafür.

Danke an die Künstler, dass ich den Mittschnitt veröffentlichen darf.

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Aufnahmsweise: 11. clubkinder Tagebuchlesung

Ich hatte David am Montag zur Rede gestellt, ob er mich nun liebt oder nicht. Er hat gesagt: „Geht so.“
(Wer weiß, was das bedeutet.) – Linda

Zum 11. Mal lud der clubkinder e. V. zur Tagebuchlesung und schenkte sich selbst zum 3. Geburtstag eine schöne Show. Die Spendenveranstaltung im Gruenspan wurde war nicht ganz voll, das lag aber vor allem daran, dass für mehr Gäste als üblich bestuhlt wurde und eine Unwetterwarnung bekanbt gegeben wurde. Wer sich trotzdem vor die Tür traute, erlebte, so wie auch die Veranstalter, ein paar schöne Überraschungen.
Gesammelt wurde für den Leseleo e.V.. Dort helfen ehrenamtliche Lesepaten die Lesefähigkeit von Kindern zu steigern, um möglichst stress- und frustfrei die Lernlust zu fördern.

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Aufnahmsweise: S.A.C. Baltic Sea Rally Dia-Abend

Wir haben die Welt vermessen. Das letzte Mal hat ein Mensch 1966 seinen Fuß auf unbekanntes Land gesetzt. Und wenn wir auf heutzutage eine Abenteuerreise machen, dann oft nur mit hohem Komfort und kalkuliertem Risiko. Einen anderen Ansatz fährt da der Superlative Adventure Club. Im Juni veranstalten sie den Baltic Sea Circle, eine Youngtimer-Ralley, bei der es mit der Landkarte um die Ostsee geht. 7500 km durch 10 Länder in 16 Tagen. Zur Entschleunigung sind Autobahnen und GPS verboten. Der Pannenservice ist zwar erlaubt, aber unter den Teilnehmern verpönt.

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