Aufnahmsweise: Nanne Emelie Live im Überseequartier

Nanne Emelie

Ein Mann steht still am Bass. Ein zweiter sitzt ruhig am Schlagzeug während ein dritter die Finger über das Klavier tanzen lässt. Die Sängerin betritt die Bühne. Sie trägt einen roten Rock mit goldener Schnalle. Ein gelbes Top und eine Bernsteinkette runden das Bild ab. Sie geht zum Bühnenrand und streift die Schuhe ab. Das Konzert beginnt.

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Aufnahmsweise: Heiß und fettzig – Unplugged

Küchenkonzert.  Küchen – konzert.
Dieses Wort muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Pete Uhlenbruch im KölibriPete  aus Melbourne hatte mich vorab gefragt, ob ich seine neue Single und seine Deutschland-Tour hier im Blog bekannt machen könnte. Ich stimmte dem zu, wenn ich sein Konzert mitschneiden dürfte.
So kam ich zu meinem ersten Küchenkonzert. Und ich frage mich, weshalb ich nicht schon längst einmal vor Ort gewesen bin. Des öfteren bin ich schon an der Kölibri Küche  vorbei gegangen. Nur offen hatte ich sie bisher nie erlebt. Und es ist so unglaublich gut. Noch dazu gilt: Eintritt frei, Spende in die Kochmütze.

Pete, Kaj und Hannah  sorgten den ganzen Abend für die musikalische Untermalung und Rike und ihr Team sorgten dafür, dass alle etwas zu essen bekamen. Es gab Spätzle, was wirklich gut schmecken kann, wenn es von einer echten Tirolerin gekocht wird. Als ich Hannah vor ihrem Auftritt fragte, was für Musik sie machen, meinte sie: „Krach.“ Im Nachhinein möchte ich feststellen, das dies der melodischste Krach war, den ich je gehört habe und sich mir eher die Nackenhärchen vor Freude, als das Trommelfell aufgestellt hat.

Danke an Kaj, Hannah und Pete, dass ich mitschneiden und veröffentlichen durfte.

Pete kommt am 06. Mai wieder nach Hamburg und spielt dann mit Kid Decker und Torben Stock  in der Pony Bar.

Hingehen. Anhören. Klatschen. Lieben.

Kölibri

Aufnahmsweise: 1. clubkinder Filmverarsche

1. clubkinder Filmverarsche

♫♪ „Hast du mal ’ne D-Mark?“♪♫
♪♫ Diesen Spruch sag ich gern. ♫♪
♫♪ „Hast du mal ’ne D-Mark?“, ♪♫
♪♫ gilt steht’s als modern. ♫

Nachdem die clubkinder mittlerweile sechs Tagebuchlesungen veranstalteten, wurde gestern ein neues Konzept ausprobiert. Der logische Schritt nach den Büchern war natürlich Film. Kino für Kenner wäre allerdings nicht spektakulär genug gewesen, also nahmen sie sich Filmklassiker zur Brust, ließen die Tonspur beiseite und machten ihre eigene. Live und ohne Probe. Zum Teil zumindest. Ein paar Leute hatten aber anscheinend Angst sich zu blamieren und haben etwas einstudiert. Dass das allerdings auch gut gehen kann merkt man spätestens bei der Filmverarsche vom König der Löwen. „Aufnahmsweise: 1. clubkinder Filmverarsche“ weiterlesen

Aufnahmsweise: 6. clubkinder Tagebuchlesung

6. clubkinder Tagebuchlesung

„Wir liefen nebeneinander und haben dann Händchen gehalten und dann haben wir uns geküsst. Ich weiß nicht mehr genau warum, oder ob es so war.“ – Johannes

Eine Zaubertür, zwei Säle, drei Stunden, vier Leser, unendlich viel Freude. Zum 6. Mal hat der clubkinder e.V. dazu aufgerufen, den Staub von den Kisten im Erker zu wischen und die alten Tagebücher hervor zu kramen. Mittlerweile hat sich auch herum gesprochen, dass das, was sich so kitschig anhört, viel amüsanter ist, als mancher erwarten würde. Und nachdem bei der 5. Tagebuchlesung (hier der Mitschnitt) nicht für alle Leute Platz war, ließen sich die Veranstalter etwas einfallen. Neben dem Saal 2 wurde eine Lounge mit Bar, Raucherbereich und Massagemöglichkeit in Saal 1 eingerichtet.

Die Tagebuchlesung aus Saal 2 wurde direkt per Videokabel mit vergoldeten Steckern dorthin übertragen. So waren die Gäste auf den Premiumplätzen auch vor spontanen Lutschergeschossen sicher und konnten wilde Kommentare einwerfen ohne fürchten zu müssen, von Jannes durch einen frechen Konter in der Öffentlichkeit bloßgestellt zu werden. Außerdem hatten die Gäste mit der Gold-Mitgliedschaft die Chance Chris durch die Zaubertür zu schicken, um Regieanweisungen zu geben, eine Sitztauschbörse zu starten und sich zu mit den Leuten der Holzstuhlklasse für später zu verabreden.

Leider ist beim Mitschnitt der erste Teil in die Hose gegangen, sodass wir hier erst nach der ersten Pause einsteigen. Die Highlights aus der ersten halben Stunde werdet aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Tide nachgucken können und herausfinden, was es mit Heiner und Frau Seifert auf sich hat. Dafür ist der erste Auftritt des Hamburger Kneipenchors dabei, der für alle, die wegen der Lesung da waren eine echte Überraschung war.

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Aufnahmsweise: Tom Klose und Band live – In der Heimat spielt die Musik

Letzen Freitag ging es in die Hafencity. Im 25hours Hotel lud Tom Klose samt Band dazu ein, in gemütlicher Runde im Heimat-Restaurant Bier zu trinken und ihrer Musik zu lauschen. Da ich erst kurz vor Beginn ankam, waren alle Plätze schon besetzt. Am Tresen fand ich noch einen freien Stehplatz, entdeckte dann aber einen freien Tisch neben der Bühne, an dem auch Toms Freundin saß. Kurz darauf saß ich Backstage, wenn man das so nennen kann. Sven, Christoph und Hannes stießen dann auch noch zu uns. Da ich mein Aufnahmegerät mal wieder austesten wollte, ließ ich einfach mitlaufen. Wir quatschen auch fleißig über die Aufnahme. Wie das bei Konzerten so ist.

Nichtsdestotrotz gibt der Mitschnitt einen guten Eindruck darüber, weshalb ihr euch die Konzerte von Tom und seiner Band nicht entgehen lassen sollte. Über zwei Stunden haben die Jungs sich ins Zeug gelegt und für gute Laune gesorgt. Nikä, ihr kennt sie von der letzten Tagebuchlesung, traf ich auch dort und ihr Schwesterherz war dabei, was das ganze noch schöner machte. Später kam auch noch Uwe vorbei. Ich hätte mir gewünscht, dass er noch spontan mit auf die Bühne springt und einfach mitmacht. Vielleicht ein andermal.

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Aufnahmsweise: 5. clubkinder Tagebuchlesung

Tagebuchlesung_Saal

„Ich fühle mich ein bisschen einsam,
aber auf den Computer freue ich mich.“ – Mera

Der clubkinder e.V. hat vergangen Freitag ins Haus III&70 eingeladen und hunderte folgten dem Aufruf. Über 400 Freunde der guten Kultur meldeten sich auf Facebook zu der Veranstaltung an. Und entgegen der sonst Facebook-typischen no-show-Rate, bildete sich eine Schlange von der Bar unten, zwei Treppen hoch, bis zur Kasse. Knapp 200 Karten konnten für den guten Zweck verkauft werden. Dann war auch der letzte Platz besetzt und wer draußen stand, wurde unter Bedauern heim geschickt. Doch dieses Mal wurde mitgeschnitten.

Mit der Tagebuchlesung unterstützen die Clubkinder und ihre Freunde den Seiteneinsteiger e.V.. Die Seiteneinsteiger fördern und gestalten die Kinder- und Jugendliteraturszene in Hamburg. Als Überraschungsgast tritt zum Schluss noch spontan Matthias auf, wohl nur um auf das Konzert seiner Band am 19.01.13 im Café Schmidt hinzuweisen. Er hat sich aber gut geschlagen und darf deshalb auch gerne wieder bei der 6. clubkinder Tagebuchlesung dabei sein.

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