Aufnahmsweise: LOUKA live im Nochtspeicher (Support Barbara Greshake)

Ich lernte LOUKA als Vorband beim Konzert von Antje kennen und muss zugeben, ich erwartete kein großes Konzert zum Tourstart im April im Keller des Nochtspeicher an einem Sonntag. Es waren die ersten warmen Tage im Jahr und irgendwie stellte sich ein Sommerflow ein, der einen eher im Park Fiction chillen lässt, als auf Konzerte zu gehen. Ich war überrascht, dass es einen Support-Act gab. Barbara schaffte den herrlich entspannten Einstieg in einen wunderschönen Abend. Louka hat eine warme Stimme mit Pepp und es dauerte nur bis zum dritten Lied, bis ich eine Gänsehaut im Nacken hatte, die langsam über den Rücken kroch und erst an den Waden aufhörte als ich an der kalten Wand nach unten rutschte.

Vielen Dank an die Künstler, dass ich den Mitschnitt veröffentlichen darf!

Alles Gute für euch beide, Lisa und Johann!

Hinweis:

Kauft und hört Musik von beiden Acts an den üblichen Stellen und geht auf kleine, geile Konzerte. <3

Aufnahmsweise: Floaty and the Waterboat Experience live mit Bettie Akkemaai und Lifelong Hangover

Der gefährlichsten* Fahrrad-Gang Hamburgs reichen die Fahrbahnen nicht mehr aus. Es wird auf’s Wasser ausgewichen. Stilecht auf dem Tretboot – Tretfloß, um genau zu sein. Wer, so wie ich anfangs, rotzigen Punk und Mosh-Pit-Action erwartet hat, merkte schnell, dass man schief gewickelt war. Bettie Akkemaai aus den Niederlanden und Lifelong Hangover aus Finnland brachten feinsten Folk Punk mit. Fußwipp-Action quasi. Aber hört selbst:


Vielen Dank an die Künstler, dass ich den Mitschnitt veröffentlichen darf.

*Der gefährlichste Moment auf dem alten Anleger war, als ein Gast sein Geld verloren hatte. „Wer von euch hat denn seinen 20 Euro-Schein verloren?“, hieß es da.

Hinweis: Nonstop Schwitzen können auch anders! Floaty wird wieder in Bewegung gesetzt und bringt am Freitag, den 22. Juni 2018 (Link zur Facebook-Veranstaltung) ab 19 Uhr elektronische Beats mit an den Anleger am Stadtparksee.

Keinehosensonntagsmusik #006

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Aufnahmsweise: Lerch und Ko (solo) live beim Wohnzimmerkonzert

Lerch und Ko

Manchmal bekommt man zum Geburtstag Geld oder Schokolade geschenkt. Und manchmal hat man das Glück kreative Freunde zu haben und bekommt Musik geschenkt. Allerdings nicht auf CD oder LP, sondern live ins Wohnzimmer. So ist es Julika passiert. Zu Ihrem 29. Geburtstag bekam sie eine Band für’s Wohnzimmer geschenkt. Zum Termin schafft es allerdings nur Philipp, vermutlich die bessere Hälfte von Lerch und Ko. Erster Anlaufpunkt dafür waren die Mädels von SofaConcerts, bei deren Veranstaltungen ich ja schon mehrfach zu Gast sein durfte. Ich mag die Idee von Wohnzimmerkonzerten total, weil man für’s Bier nicht anstehen muss und einem im Normalfall bei der Wall of Death niemand umrennt. Warum haben wir eigentlich keine Wall of Death gemacht? Naja, Philipp begleitete uns durch den Abend, sodass wir auch mal eine Party ohne Spotify-Playlist feiern konnten und zum Schluss wurden wir sogar für ein bisschen Karaoke eingespannt. Sehr gut, Herr Lerch!

Keinehosensonntagsmusik #005

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Aufnahmsweise: Will Robert live beim Wohnzimmerkonzert

Will Robert
Fotos von SofaConcerts

Wenn sich über dreißig Menschen in einer einer Hamburger Mietwohnung treffen, um gemeinsam den Abend zu verbringen, kann es fast nur eine Besichtigung oder eine Einweihungsfeier sein. Wenn dann allerdings noch gute Musik dazukommt, bleibt als Möglichkeit nur noch ein Sofakonzert über.  Und so war es auch dieses Mal.
Will Robert gab dieses Mal ein Solo, nachdem er vor gut einem Jahr schon mit Ali Ingle zusammen ein Wohnzimmerkonzert gab.

Danke an die Künstler, dass ich den Mittschnitt veröffentlichen darf.

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Keinehosensonntagsmusik #004

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Aufnahmsweise: Will Robert und Ali Ingle live beim Wohnzimmerkonzert

Es sind kleine Erlebnisse, die den Alltag versüßen. Und wenn es dann auch noch gute Musik ist, wird es gleich noch einmal schöner. Live-Konzerte sind dabei die Krönung und wenn man dann noch nah an der Bühne die besten Plätze hat, kann es kaum besser werden, außer, dass man den ganzen Abend steht. Wenn so ein Abend auf die besten Komponenten komprimiert wird kommt dabei ein Wohnzimmer raus. Und eben so ein Wohnzimmerkonzert hatte u.a. Katrin von In Bed with organisiert. Wer will kann auch selbst sein Wohnzimmer für ein Konzert anbieten.

Über eine geheime Gruppe auf Facebook wurden Uhrzeit und Ort bekanntgegeben und so trafen unweit der Reeperbahn sich Alister ‚Ali’ Ingle aus Liverpool war für den Abend geplant. Eher zufällig war auch Will Robert aus Cambridge dort und so gab es für die Besucher gleich zwei Künstler anzuhören.

Will, der vor anderthalb Jahren seinen Job kündigte, um seiner Musik nachzugehen, spielt seine Gitarre gleichzeitig als Percussion Instrument. Er begann den Abend. Ali folgte und beschloss den Abend mit seiner Ukulele und animierte das Publikum als Chor mitzusingen. Wir lernten den Abend auch etwas. Im englischen gibt es das Verb busking. Es meint Straßenmusik zu machen. Und offenbar gibt es im Deutschen kein Verb dafür.

Danke an die Künstler, dass ich den Mittschnitt veröffentlichen darf.

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Aufnahmsweise: Owls of the Swamp live im Haus 73


Bereits im Mai trat Pete im Rahmen der „Baby, I grew you a beard„-Reihe im Haus 73 auf. Ein paar Tage zuvor war er bereits mit Torben und Svavar in der Astra-Stube aufgetreten und hat dort seinen Geburtstag gefeiert. Da an dem Sonntag auch das Relegationsspiel des HSV war, in dem sie ihrem ersten Abstieg in die 2. Liga knapp entgingen, stattfand, war das Konzert recht klein, was der Atmosphäre allerdings zugutekam.

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Walk off the Earth in der Passionskirche

wote

Wenn man zu Ostern eine volle Kirche erleben will, muss man, zumindest in Berlin, schon zu einem Walk off the Earth Konzert gehen. Zusammen mit Sarah und Olli machte ich diesen Kirchgang. Die 720 Plätze der Passionskirche waren ausverkauft und auch die Gänge waren gut gefüllt. Fast das ganze Konzert über ist die Bühne voll ausgestrahlt, statt wie üblich eine Lichtshow abzuspielen, lag das Augenmerk ganz klar auf der Band. Zu Recht. „Walk off the Earth in der Passionskirche“ weiterlesen