Tanze, als ob dich jemand sieht.

Tanze in Gedanken, wenn du dich schämst zu tanzen. Freue dich darüber wenigstens ein wenig zu tanzen und tanze dann einfach doch.

Tanze, wenn keiner guckt. Und tanze wenn es niemand erwartet. Mach Eins, Zwei, Tipp, wenn du die Treppe der U-Bahn hochkommst. Drehe eine kleine Pirouette an der Haltestange im Bus, wenn dieser doch etwas ruckhaft hält. Tanze auf dem Heimweg durch die Nacht einen Walzer. Schwofe leicht von links nach rechts, wenn du irgendwo warten musst und behalte die Melodie so lange es geht im Kopf. Nicke mit dem Kopf, schnipse oder lass die Finger auf auf deinem Oberschenkel tanzen, während du mit den Zehen wippst. Wenn du meinst nicht tanzen zu können, lerne es. Oder beweg dich einfach zur Musik, wie es sich gut für dich anfühlt. Wenn jemand mit dir tanzen will sage: „Ja.“ Oder sag nichts und geh Tanzen.

Lass die anderen gucken. Sie sind Randgestalten.
Und alles dreht sich um dich.

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