Wir haben die Handwerker im Haus.

Campus SuiteSeit Wochen waren sie bereits in den Nachbarhäusern am Werk und nun kommen sie zu uns. Kaum war der Schnee auch nur angetaut, wurde die Wagen mit dem Pressluftgenerator heran gekarrt. Und kaum steht die Sonne hoch genug, um den aufsteigenden Staub schimmern zu lassen, beginnt der Bauarbeiter sein ehrliches Handwerk. Da mein Fenster beschaulich zu Wiese heraus geht, habe ich das Glück auf der ruhigen Seite des Hauses zu schlafen. Auch zur Wiese heraus gehen die Hauseingänge. Und eben diese werden gerade neu gemacht. An Durchschlafen ist unter der Woche also nicht mehr zu denken. Und nach und nach kommen die Einschläge näher. Nachdem zuerst die Hauseingänge gegenüber gemacht wurden, ist nun unser Haus dran. Die Trittflächen vor der Tür werden erneuert und im Hauseingang wird der Fliesenspiegel entfernt. Neue Türen wurden eingebaut und die Briefkästen erneuert. So fühlt sich also Gentrifizierung an. Da ich die Sache mit dem Ausschlafen nun aber sowieso vergessen kann und keine Lust habe die ganze Zeit dem Dröhnen im Haus zu lauschen, stehe ich nun früher auf, verlasse die Baustelle und gehe ausgiebig frühstücken. Mittlerweile hat sich das Wetter ja auch so gemausert, dass ich auch gemütlich draußen sitzen und in der Sonne meinen Morgenkaffe genießen kann. Trotzdem würde ich mich morgens lieber noch einmal umdrehen.

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